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Aussichtspunkt, Deggingen

Hutewald Nordalb

Historischer Weidewald auf der Nordalb: Lichter Baumbestand, alte Weidbuchen und Schafbeweidung machen die traditionelle Waldnutzung wieder erlebbar.
Der Hutewald Nordalb belebt eine jahrhundertealte Form der Waldnutzung neu. Hutewälder – auch Hutungen genannt – entstanden durch die Beweidung mit Schweinen, Schafen und Rindern. Die Tiere fraßen junge Triebe und verhinderten so dichten Unterwuchs. Zurück blieb ein lichter, parkähnlicher Wald mit weit ausladenden, alten Bäumen, vor allem Eichen und Buchen.

Das rund 16 Hektar große Projektgebiet liegt im Gemeindewald auf der Hochfläche der Nordalb, im Gewann Rennhau und Sandburren nahe dem Nordalbheim. Ziel ist es, diese offene Waldstruktur schrittweise wiederherzustellen. In mehreren Etappen wird dichter Bewuchs entfernt, um ökologisch wertvolle Weidbuchen freizustellen. Diese alten, breitkronigen Bäume bieten Lebensraum für seltene Käfer- und Insektenarten und sind wichtige Bausteine der Artenvielfalt.

Damit der Wald dauerhaft licht bleibt, erfolgt eine regelmäßige Beweidung mit Schafen. So entsteht nach und nach wieder ein charakteristischer Weidewald, wie er früher vielerorts typisch war und heute nur noch selten zu finden ist.

Als Teil des Naherholungsraums Filsalb verbindet der Hutewald Nordalb Landschaftsgeschichte, Naturschutz und Erholung – ein besonderer Ort, an dem sich Kultur- und Naturgeschichte unmittelbar erleben lassen.

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