Bergfried der Hiltenburg
Im Mittelalter war die Burg eng mit den Grafen von Helfenstein verbunden, die über weite Teile der Region herrschten. Doch die Geschichte des Schlossbergs reicht deutlich weiter zurück. Archäologische Funde belegen, dass der Berg bereits in der Urgeschichte besiedelt war. Keramikreste weisen auf eine Höhensiedlung der Urnenfelderkultur zwischen etwa 1000 und 750 v. Chr. hin. Besonders bemerkenswert ist der Fund einer bronzenen Kugelkopfnadel, die einst zum Verschließen von Kleidung diente. Es wird angenommen, dass die Siedlung in der späten Bronzezeit stark befestigt war.
Heute ist der Bergfried ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Neben der historischen Bedeutung beeindruckt vor allem die exponierte Lage mit ihrem weiten Panorama über die Schwäbische Alb.
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