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Burg, Neckarsteinach

Hinterburg

Diese Burg gilt als Stammburg der Geschlechter der Edelfreien von Steinach. Auf Grund ihrer kunsthistorischen Merkmale kann sie allerdings nicht vor 1180 gebaut worden sein. 

Die dreifachen Zwingermauern der Burg bilden ein wehrhaftes Fünfeck. Der frühere Burggraben wurde mit einer Zugbrücke überspannt; die heutige Eingangstreppe stammt von 1900 und wurde für den Tourismus angelegt.

Den Burghof betritt man durch ein frühgotisches Tor, das zentrale Bauwerk ist der mächtige Bergfried. Dieser diente als Wachturm, Vorratsspeicher und letzte Zuflucht bei Belagerungen, bei denen die Burgbewohner in den Turm flüchteten. Die drei Meter dicken Mauern boten Schutz, die heutige Treppe ermöglicht eine sichere Besteigung mit Aussicht.

Der 23 Meter tiefe Brunnen und die fünf gotischen Fenster im Burghof zeugen von ehemaligen Palas.

Die Burg wurde wahrscheinlich von Bligger II. aus dem Geschlecht der Steinacher, einem Minnesänger und Dichter, im 12. Jahrhundert ausgebaut. Das Harfenwappen, das er begründete, ist heute das Stadtwappen von Neckarsteinach. Die Hinterburg gehört dem Land Hessen und ist jederzeit zugänglich.

Preise

Freier Eintritt

Offizieller Inhalt von Neckarsteinach

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