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Fachwerkhaus, Geislingen an der Steige

Schubarthaus

Spätmittelalterliches Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach in der Geislinger Altstadt. Wohnhaus des Dichters Schubart im 18. Jahrhundert.
Das Schubarthaus in der Schlossgasse 3 schmiegt sich an die Rückseite des Rathauses von Geislingen an der Steige. Das markante Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert gilt als bedeutendes Baudenkmal und ist ein anschauliches Beispiel alemannischer Holzbauweise.

Errichtet wurde das Gebäude vermutlich von einem wohlhabenden Handwerksmeister. Im Erdgeschoss befanden sich einst Werkstatt- und Verkaufsräume. Darüber lag die repräsentative Wohnstube mit flach gewölbter Bohlendecke – ein charakteristisches Element spätgotischer Baukunst. In den oberen Stockwerken waren Kammern für Gesinde und Gesellen untergebracht, während das Dachgeschoss als Speicher diente.

Seinen heutigen Namen verdankt das Haus dem Dichter, Musiker und Publizisten Christian Friedrich Daniel Schubart. Er wohnte hier von 1763 bis 1769, während er an der „Teutschen Schule“ unterrichtete und als Organist an der evangelischen Stadtkirche wirkte.

In den Jahren 1976/77 wurde das Gebäude umfassend saniert und in traditioneller Bauweise instand gesetzt. Heute wird es von Ämtern der Stadtverwaltung genutzt und erinnert zugleich an das literarische Erbe der Stadt.

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