Freichärlergrab Hirschhorn
herrschenden Adelsdynastien.
In Deutschland nahm die Revolution im Großherzogtum Baden ihren Anfang und breitete sich rasch auf weitere Gebiete des Deutschen Bundes aus. Als Höhepunkt gilt die Einberufung der verfassungsgebenden Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Doch bis Juli 1849 wurde der erste Versuch, einen demokratisch verfassten und einheitlichen deutschen Nationalstaat aufzubauen, überwiegend durch preußische und österreichische Truppen gewaltsam beendet.
Im Jahr 1849 kam es in Hirschhorn und der Umgebung zu Gefechten zwischen der Hanauer Turnerwehr, badischen Freischärlern und Bundestruppen. Am 19. und 20. Juni rückten erneut Soldaten in die Stadt ein – rund 2.400 Mann aus Kurhessen und Bayern sowie ein Detachement großherzoglich-hessischer Chevauxlegers. Zur selben Zeit standen badische Freischärler auf dem Michelberg und auf der Ersheimer Seite in Stellung. Am Nachmittag und Abend des 20. Juni entbrannten heftige Gewehr- und Artilleriegefechte. Dabei wurden zwei junge Freischärler aus Eberbach – angeblich aus dem Hinterhalt – von bayerischen Schützen getötet. Das heute sichtbare „Freischärlergrab“ erinnert an dieses Ereignis.
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