Brunnensteighöhle
Das Höhlensystem wurde 1965/66 von den Höhlenforschern Jochen Hasenmayer und A. Wunsch auf einer Länge von 876 Metern erforscht und vermessen. Zahlreiche Siphone durchziehen das Innere. Der vordere Bereich ist stellenweise begehbar, jedoch eng und niedrig; weiterführende Abschnitte bleiben erfahrenen und speziell ausgerüsteten Höhlentauchern vorbehalten. Als „Brunnensteighöhle mit Wasserfall“ ist sie heute als Geotop geschützt.
Vor dem Bau der Albwasserversorgung hatte die Quelle große Bedeutung für die Bewohner von Aufhausen. Hier holten sie ihr Trinkwasser in Fässern und sogenannten „Bollen“. Die historische Weganlage zwischen Höhle und Ort mit alten Stützmauern zeugt noch heute von den Mühen, die für das lebensnotwendige Wasser auf sich genommen wurden. Ein natur- und kulturgeschichtlich spannender Ort am Rand der Schwäbischen Alb.
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