Kalktuffterrasse mit Mariengrotte
Typisch für diesen Ort sind die sogenannten „Nasen“: steinerne Überhänge, die durch fortlaufende Kalkablagerung entstehen. Wächst eine solche Nase über längere Zeit, bricht sie irgendwann unter ihrem Eigengewicht ab – und der Kreislauf beginnt von Neuem. So lässt sich hier ein geologischer Prozess nahezu live beobachten.
Etwas unterhalb der Terrasse befindet sich eine Mariengrotte mit einer Marienstatue. Anders als viele künstlich angelegte Grotten entstand dieser Hohlraum als Primärhöhle direkt durch die Tuffbildung. Solche Mariengrotten sind in Süddeutschland weit verbreitet und oft an die berühmte Grotte von Lourdes angelehnt.
Kalktuffstandorte sind ökologisch besonders wertvoll und zugleich empfindlich. Deshalb bitte unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. Parkmöglichkeiten befinden sich an der Kirche in Drackenstein.
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