Vulkanschlot Aichelberg
An dieser Stelle lässt sich nachvollziehen, wie aufsteigende Gesteinsschmelzen das Juragestein durchbrachen und dabei eine Eruptionsröhre – den Vulkanschlot – bildeten. Charakteristisch ist das sogenannte Basalttuffgestein, das aus einer Mischung vulkanischen Materials und mitgerissener Gesteinsfragmente besteht. Diese sind heute als unterschiedlich gefärbte, kantige Einschlüsse im Gestein erkennbar.
Eine Besonderheit stellt die sogenannte Sinkscholle dar: Ein etwa 100 mal 200 Meter großes Stück Jurakalk, das während der vulkanischen Aktivität von oben in den Schlot abgesackt ist. Dieses geologische Phänomen verdeutlicht eindrucksvoll die Dynamik der damaligen Prozesse im Erdinneren.
Durch Erosion wurde der Vulkanschlot im Laufe der Zeit freigelegt und ist heute als geologischer Aufschluss sichtbar. Der Standort ermöglicht einen seltenen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Landschaft und macht die Kräfte des Vulkanismus unmittelbar nachvollziehbar.
Mehr Infos zum Geopoint: geopark-alb.de/de/Vulkanschlot-Aichelberg
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