Gravelrunde Todtmoos
Mäßig anspruchsvolle Gravel-Rundtour ab Todtmoos durch die Hochwälder des Südschwarzwalds. Abwechslungsreiche Forstwege, aussichtsreiche Anstiege, rasante Abfahrten und herrliche Panoramablicke bis zu den Schweizer Alpen.
Diese abwechslungsreiche Gravel-Rundtour startet in Todtmoos und führt auf überwiegend gut fahrbaren Forst- und Waldwegen durch die beeindruckende Landschaft des südlichen Schwarzwalds. Über Schwarzenbach, die Kalte Küche und den Gersbacher Sportplatz eröffnen sich immer wieder weite Ausblicke bis zu den Schweizer Alpen. Nach einer kurzweiligen Abfahrt über den Neusägeweg und durch den Ortsteil Au folgt der Anstieg zum Rheintalblick mit mehreren Serpentinen und schönen Panorama-Stationen. Die Strecke verläuft weiter über Freiwaldkapelle, Ibacher Kreuz und zahlreiche ruhige Waldwege bis zum Hochkopf mit seinem markanten Holzturm. Wechselnde Landschaften, aussichtsreiche Passagen und gut ausgebaute Schotterwege machen die Tour zu einem idealen Erlebnis für Gravelbiker mit solider Grundkondition.
Autorentipp
Ein kleiner Abstecher auf den Hochkopfturm bietet bei gutem Wetter 360 Grad Sicht bis zu den Alpen!
Wegbeschreibung
Wir beginnen unsere Rundfahrt bei den Parkplätzen an der Tourist-Info in Todtmoos und fahren zunächst kurz in Richtung Ortsmitte, ehe wir links ansteigend auf die Schwarzenbacher Straße wechseln. Diese führt uns zur Wehrawaldklinik hinauf. Danach fahren wir linker Hand für einige Minuten bis an den Ortsrand von Schwarzenbach. Am Abzweig Schwarzmatt biegen wir rechts in einen sanften Abstieg ein, der uns zum Wegweiser Hofmatt leitet. Hier links unten bleiben und an der nächsten Verzweigung rechts, dann gelangen wir unschwierig zur Kalten Küche hinauf, wo sich mehrere Wege treffen. Mittlerweile sind wir auch im angenehm schattigen Hochwald unterwegs, und wir können die uns umgebende Idylle ausgiebig genießen.
Von der Kalten Küche folgen wir der Scherwuhrstraße, einem von zahlreichen Forstwegen dieser Rundfahrt, zum Abzweig Große Tannen und weiter zur Dicken Tanne. Wenige Minuten später, am Wegpunkt Hohle Tanne, treffen wir auf eine kleine Asphaltstraße, die von Fetzenbach heraufführt. Noch einen Moment lang setzen wir unsere Fahrt in südliche Richtung fort, und zwar bis zum Gersbacher Sportplatz, wo sich eine herrliche Sicht in Richtung der Schweizer Alpen öffnet.
Am Sportplatz biegen wir halblinks ab und kommen kurz darauf zu einem Wanderparkplatz am Gersbacher Schanzenpfad, einem beliebten Rundwanderweg. Für uns beginnt nun auf dem Neusägeweg eine kurzweilige Abfahrtspassage. Am Abzweig Atschel links, dann gleich wieder rechts und weiter hinab zur Neusäge, wo wir auf die K6352 stoßen. Auf dieser gelangen wir rasch in den Todtmooser Ortsteil Au hinab. Dort halten wir uns wenige Meter nach rechts und biegen gleich links zur Josefskapelle ab. Erneut linkshaltend fahren wir auf etwas schmaleren Wegen am Wildgehege vorbei und stoßen an der Zumkeller Säge bald auf die breite Talstraße, der wir in nördlicher Grundrichtung bis nach und durch Glashütte folgen.
Kurz vor dem Ende der Ortschaft verlassen wir die Talstraße und begeben uns auf einen steilen Anstieg nach rechts Richtung Rheintalblick. Dieser hat es in sich, windet sich die Route doch in einigen Serpentinen den steilen Hang empor. Einige Panoramaliegen ermöglichen zwischendurch jedoch mehrfach eine Rast, Infotafeln geben Auskunft zu verschiedenen regionalen Themen. Nach einem letzten knackigen Anstieg ist die strengste Steigung am Rheintalblick geschafft. Ein herrliches Panorama lässt die Mühen schnell vergessen und die Kräfte zurückkehren. In geringerer Steigung, aber nach wie vor ansteigend, nähern wir uns auf einem Abschnitt im Wald der Freiwaldkapelle am Passübergang nach Herrischried (Knoten mit der Tour Görwihl), wo wir abermals die L151 überqueren.
Gegenüber nimmt uns der Kappelweg auf, einer von zahlreichen Forstwegen, die diesen Tag prägen. Konsequent die Richtung beibehaltend geht der Weg in die geschotterte Hochstraße und später in den Ibacherkreuzweg über. Das Ibacher Kreuz verlassen wir nach Überqueren der L150 nach rechts auf dem Hörnleweg. Wo dieser auf den Schluchtensteig trifft, geht es linker Hand auf dem Oberen Marksteinweg zum Schwarzen Stock (Sitzbank). Anschließend leiten uns Quellenweg und Farnbergweg zwischen Hirz und Farnberg in nördlicher Grundrichtung weiter. Aufgrund der vielen Wege in diesem Gebiet achten wir gut auf den Track auf unserem Smartphone.
Wir erreichen einen Holzsammelplatz und beginnen wenige Meter dahinter die Schlüsselpassage der Route. Äußerst steil senkt sich der Forstweg gut 50 Höhenmeter hinab, ehe die Anspannung bei Erreichen des Fallenbodenwegs spürbar nachlässt (Sicherheitshinweis: Hier ist sicheres Fahren zwingend erforderlich, ansonsten wird das Rad besser geschoben). Nun nach rechts und an einem Bildstock vorbei recht flach hinauf zur L146 am Roten Kreuz.
Auf der Fahrbahn kurz rechts, gleich links in den Neuschweiniweg und wiederum links auf einen weiteren Forstweg, der die gesamte Südflanke des Hochkopfmassivs ansteigend quert. Kurz vor dem Hochkopfsattel treffen wir auf eine breitere Trasse, hier können wir auch einen kleinen Abstecher zum Hochkopfturm machen, dann weiter hinab in den Weißenbachsattel, wo wir uns im Hochkopfhaus für die Weiterfahrt stärken können.
Vom Weißenbachsattel setzen wir die Rundfahrt ansteigend auf dem Katzenmoosweg fort. Er gipfelt am ehemaligen Skilift und umkurvt in der Folge beinahe komplett die Geländekuppe des Schweinele (Abkürzung via Schweinekopfrundweg möglich). Über den Kaltwasserweg senkt sich unsere Route zum Sankt Antoni Pass mit der kleinen Kapelle.
Anschließend freuen wir uns auf die Schlussabfahrt Richtung Todtmoos. on der St. Antonikapelle folgen wir der Sägenlochstraße Bergab, halten uns links auf den Herrenkopfweg und nehmen die Nächste Abzweigung nach Links. Hier geht es über den Verbindungsweg zur Zellermooshütte. Dort halten wir uns rechts und folgen dem Herrekopftraufweg bis zur Straße. Dort halten wir uns kurz rechts, dann gleich wieder links, bergab bis zum alten Kurpark. Ein letztes mal abbiegen nach rechts und wir folgen der Wehratalstraße bis zur Tourist Info.
Ausrüstung
Helm, Dem Wetter angepasste Kleidung
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