Ehem. Bertaburg
Vom einstigen Bauwerk sind heute nur noch Geländevertiefungen und Erdstrukturen sichtbar, die die Größe und Lage der Burg erahnen lassen. Ihren volkstümlichen Namen „Bertaburg“ erhielt die Anlage durch die Überlieferung um Berta von Boll, eine bedeutende Stauferin. Sie soll hier zeitweise ihren Witwensitz gehabt haben und wurde lange als Wohltäterin verehrt – der Legende nach schenkte sie jeder Boller Familie jährlich Mehl und Brot.
Archäologisch wie landschaftlich ist der Burgstall ein spannendes Zeugnis regionaler Geschichte. Der Sporn bietet zudem eindrucksvolle Einblicke in die historische Nutzung des Geländes und lässt die Zeit der frühen Adelsgeschlechter rund um den Kornberg lebendig werden.
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