Zum Inhalt springen
Historische Stätte, Bad Überkingen

Ehem. Burg Bühringen

Reste einer 1250 erbauten Spornburg über Bad Überkingen. Gräben, Wälle und Mauerfundamente erinnern an die einstige Helfensteiner Anlage, die 1525 zerstört und später abgetragen wurde.
Auf einem markanten Felssporn oberhalb des Zusammenflusses von Rötelbach und Fils lag einst die Burg Bühringen – häufig irrtümlich als „Burg Überkingen“ bezeichnet. Die Anlage wurde um 1250 von den Grafen von Helfenstein errichtet und diente ihren Ministerialen als Sitz. Später nutzten Maria von Bosnien und die Witwe des Grafen Ulrich von Helfenstein die Burg als Alterssitz. Nach ihrem Tod ging das Anwesen 1403 an die Reichsstadt Ulm über, die es mit einem Vogt besetzte.

Im Bauernkrieg 1525 fiel die Burg fast vollständig den Flammen zum Opfer. In den folgenden Jahren dienten die verbliebenen Mauern den Einwohnern von Türkheim als willkommener Steinbruch, sodass heute nur noch wenige Spuren erhalten sind.

Der Burgstall zeigt dennoch eindrucksvolle Geländeformen: Zum Plateau hin sind drei Gräben und zwei Wälle gut erkennbar, die den Zugang schützten. Im Bereich des Halsgrabens finden sich Reste der äußeren Wehrmauern. Vermutlich bestanden zwei Wohngebäude; ein kleiner abgesetzter Sporn könnte den Standort eines Bergfrieds markieren.

Trotz ihres geringen Erhaltszustands vermittelt die Anhöhe mit ihren steilen Felswänden und dem Blick ins Filstal einen eindrucksvollen Eindruck der strategischen Lage der ehemaligen Burg.

Offizieller Inhalt von Landkreis Göppingen

Die Inhalte werden von den Veranstaltern, Städten und Kommunen vor Ort sorgfältig selbst gepflegt. Kurzfristige Terminänderungen, -verschiebungen oder eine fehlerhafte Übermittlung können wir nicht ausschließen. Wir empfehlen deshalb vor dem Besuch die Informationen beim Anbieter selbst einzuholen. Für die inhaltliche Richtigkeit von Dritten können wir keine Gewähr bieten. Zudem können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit garantieren.