Ehem. Burg Ravenstein
Vermutlich entstand die Burg um das Jahr 1090 und wird mit den Adeligen Albert oder Beringer von Ravenstein in Verbindung gebracht. Urkundlich belegt ist die Anlage spätestens im Jahr 1140. Aus dieser Zeit stammt auch eine überlieferte Begebenheit: Mehrere Ritter sollen über die Felsen zu Tode gestürzt sein, nachdem ein hölzernes Geländer nachgegeben hatte.
Die Burg wurde auf einem dreieckigen Felsvorsprung errichtet, der zu zwei Seiten von steilen Felswänden geschützt war. Zur Hochfläche hin sicherten zwei in den Fels gehauene, hufeisenförmige Halsgräben die Anlage zusätzlich und erschwerten Angriffe erheblich.
Heute sind von der Burg nur noch wenige Spuren erhalten. Gut erkennbar sind die beiden Halsgräben sowie einzelne quadratische Vertiefungen im Felsen, die auf ehemalige Keller- oder Gebäudestrukturen hinweisen. Da die Gebäude direkt auf dem Fels errichtet wurden, sind Mauern und Fundamente weitgehend verschwunden.
Im Jahr 1765 wurde die Burg wegen Einsturzgefahr vollständig abgetragen. Der Standort bietet jedoch noch immer eine eindrucksvolle Aussicht über das schluchtartige Roggental und vermittelt einen Eindruck von der einst strategisch bedeutenden Lage der Anlage.
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