Decken- und Tuchfabriken AG Calw
Großes Fabrikgelände
Die Calwer Decken- und Tuchfabriken AG führt ihren Ursprung auf die im Jahr 1650 gegründete Calwer Zeughandlungscompagnie zurück. Seit 1895 bestand die Kommanditgesellschaft Vereinigte Deckenfabriken Calw, Zoeppritz, Wagner & Co. KG. Im Jahr 1959 wurde der Firmenname in Calwer Decken- und Tuchfabriken AG geändert. Das Produktionsprogramm umfasste zahlreiche Konfektionsstoffe sowie Woll- und Kamelhaardecken in hervorragender Qualität. Im Jahr 1997 wurde der Betrieb eingestellt.
Die Calwer Deckenfabrik war bis zu ihrer Schließung der größte Arbeitgeber in der Region. Von den umliegenden Dörfern kamen früher Frauen und Männer zu Fuß nach Calw zur Arbeit. Viele Arbeiter ließen sich in der Stadt nieder. Die Fabriksirene strukturierte den Tag für Arbeiter und Einwohner. Sie war über das ganze Tal hinweg zu hören. Sie signalisierte den Arbeitsbeginn, die Frühstückspause, die Mittagspause und schließlich den wohlverdienten Feierabend.
Die Calwer Decken- und Tuchfabriken AG führt ihren Ursprung auf die im Jahr 1650 gegründete Calwer Zeughandlungscompagnie zurück. Seit
1895 bestand die Kommanditgesellschaft Vereinigte Deckenfabriken Calw, Zoeppritz, Wagner & Co. KG. Im Jahr 1959 wurde der Firmenname in Calwer Decken- und Tuchfabriken AG geändert. Das Produktionsprogramm umfasste zahlreiche Konfektionsstoffe sowie Woll- und Kamelhaardecken in hervorragender Qualität. Im Jahr 1997 wurde der Betrieb eingestellt. Die Calwer Deckenfabrik war bis zu ihrer Schließung der größte Arbeitgeber in der Region. Von den umliegenden Dörfern kamen früher Frauen und Männer zu Fuß nach Calw zur Arbeit. Viele der Arbeiter ließen sich später auch in der
Stadt selbst nieder. So entstanden erste Arbeiterwohnungen am Neroberg, ganz in der Nähe der Arbeitsstätte. Die Fabriksirene strukturierte den Tag für Arbeiter und Einwohner. Sie war über das ganze Tal hinweg zu hören. Die Sirene signalisierte den Arbeitsbeginn, die Frühstückspause, die Mittagspause und schließlich den verdienten Feierabend. Außer der Deckenfabrik gab es in der Innenstadt noch die Westenfabrik Wagner, die Firma Perrot Regnerbau mit Sitz in der Bischofstraße und die Calwer Kratzenfabrik flussaufwärts im Walkmühleweg. Über die Feierabend-Sirene freuten sich Tag für Tag auch die Calwer Einzelhändler, denn nun füllten die „Fabrikler“ die Stadt um noch schnell ihre Besorgungen zu erledigen, ehe sie sich auf den Heimweg machten
Preise
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