Haus „Zum Engel“ und „Zum Granatapfel“
Die Häuser in der Neugasse 11 und 13 enthalten einen besonderen Schatz: Teile der alten sowie der neuen Stadtmauer von Konstanz.
Häuser, die durch die Geschichte gehen: Das Gebäude in der Neugasse 11 stammt aus dem Jahr 1315, das Nachbarhaus mit der Nummer 13 aus dem 16./17. Jahrhundert. Beides einfache und für die Neugasse typische Fachwerk- und Handwerkshäuser. Das Besondere an den Häusern in der Neugasse ist, dass sie auf der neuen sowie der alten Stadtmauer sitzen. Sie bilden im Inneren eine tragende Wand beziehungsweise die Rückwand.
Die für diesen Häusertyp üblichen kleinteiligen Räume blieben bei der Restaurierung erhalten. Zudem wurde die Statik der historischen Baukonstruktion stabilisiert. Ebenfalls sind die historischen Oberflächen wieder sichtbar gemacht worden, die auch den beiden Ladengeschäften im Erdgeschoss einen besonderen Charakter verleihen. Die darüber liegenden Wohnräume besitzen eine ebenfalls typische Zimmerdecken aus Holz: die sogenannte „Konstanzer Bühne“. Auch Wandmalereien kamen wieder zum Vorschein. Der Bauherr konnte als Handwerksmeister viele der Arbeiten in Eigenleistung durchführen. Außen legte er Wert darauf, die Putzoberflächen sowie deren Farbigkeit authentisch zu gestalten. Auch die Original-Fenster konnten zum Großteil erhalten werden.
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