Haus „Zur Lilie“
Das Haus „Zur Lilie“ vereint Elemente aus verschiedenen Epochen seit dem 14. Jahrhundert – ein Zeitzeuge der Bauarchitektur.
Das denkmalgeschützt Haus in der Wessenbergstraße 37 ist vielen Konstanzern noch als Café Bohe sowie als beliebter Treffpunkt während der Fasnacht in Erinnerung.
Das Haus „Zu Gilge“ – oder „Zur Lilie“, wie es heute auf der Fassade prangt – wurde 1359 erstmals urkundlich erwähnt. Es war ursprünglich ein Klosterlehenshaus des Domkapitels und wurde zeitweise als Domherrenhof genutzt. Der viergeschossige Steinbau über einem flach gedeckten Keller stammt von 1394/95. Aus dieser Zeit stammt auch das gut erhaltene Sparrendach. Einen umfangreichen Umbau erfuhr das Gebäude um das Jahr 1800.
Im Rahmen der umfassenden Sanierung wurde neben der Erneuerung des äußeren Erscheinungsbildes – das gefällige Weiß setzt sich von den farbigen Nachbarhäusern ab – auch das Innere des schmalen, langgestreckten Baues umgebaut. Im Innern treffen nun die verschiedenen Epochen der Baugeschichte seit dem 14. Jahrhundert zusammen. Behutsam wurden zuvor verdeckte mittelalterliche Elemente wie eine Bretter-Balken-Decke oder der Dachstuhl freigelegt und konserviert.
Diese lassen einen weitgehend unverfälschten Blick auf die Baukunst vergangener Jahrhunderte zu. Erhalten geblieben sind auch große Teile der Stein- und Holzböden. Mit den aktuellen Einbauten aus Stahl und Holz sowie der straßenseitigen Dachgaube mit Glas und Lamellen wurden Zeitzeugen der Bauarchitekturen vom Mittelalter bis heute erschaffen.
Das Haus „Zu Gilge“ – oder „Zur Lilie“, wie es heute auf der Fassade prangt – wurde 1359 erstmals urkundlich erwähnt. Es war ursprünglich ein Klosterlehenshaus des Domkapitels und wurde zeitweise als Domherrenhof genutzt. Der viergeschossige Steinbau über einem flach gedeckten Keller stammt von 1394/95. Aus dieser Zeit stammt auch das gut erhaltene Sparrendach. Einen umfangreichen Umbau erfuhr das Gebäude um das Jahr 1800.
Im Rahmen der umfassenden Sanierung wurde neben der Erneuerung des äußeren Erscheinungsbildes – das gefällige Weiß setzt sich von den farbigen Nachbarhäusern ab – auch das Innere des schmalen, langgestreckten Baues umgebaut. Im Innern treffen nun die verschiedenen Epochen der Baugeschichte seit dem 14. Jahrhundert zusammen. Behutsam wurden zuvor verdeckte mittelalterliche Elemente wie eine Bretter-Balken-Decke oder der Dachstuhl freigelegt und konserviert.
Diese lassen einen weitgehend unverfälschten Blick auf die Baukunst vergangener Jahrhunderte zu. Erhalten geblieben sind auch große Teile der Stein- und Holzböden. Mit den aktuellen Einbauten aus Stahl und Holz sowie der straßenseitigen Dachgaube mit Glas und Lamellen wurden Zeitzeugen der Bauarchitekturen vom Mittelalter bis heute erschaffen.
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