Historisches Wohnhaus in der Konradigasse 35
Moderner Denkmalschutz: Dieses Wohnhaus in der Konstanzer Niederburg vereint Elemente vom Mittelalter bis heute zu einem harmonischen Gesamtbild.
Die Niederburg ist das älteste Stadtviertel in Konstanz. So wundert es nicht, dass auch das Wohnhaus in der Konradigasse 35 einige Einblicke in die Vergangenheit der Stadt gibt. Außergewöhnlich ist dabei jedoch das Ausmaß, in welchem die historisch gewachsene Bebauung hier sichtbar wird. Neben einem massiven Kern aus dem 13. Jahrhundert sind auch Teile der Stadtmauer aus dem 10. Jahrhundert zu bewundern. Die Fassade des Fachwerkhauses stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das einstmals einstöckige Ökonomiegebäude wurde mit der Renaissance stückweise in ein Wohnhaus umfunktioniert, erweitert und angepasst.
In dem mehr als zweieinhalb Jahren Arbeit wurde nicht nur die Außenfassade rekonstruiert, sondern auch versucht, das Gesamtbild des drei Meter breiten und 12 Meter tiefen Hauses sowie die unterschiedlichen historischen Schichten zu bewahren. Die substanzschonende Sanierung ging mit einer grundlegenden Instandsetzung der Statik einher. Verschiedenste Bauelemente aus dem 10. Jahrhundert und früher bis hin zu jenen der heutigen Zeit stehen hier nebeneinander und finden sich zu einem runden Gesamtbild zusammen.
Roher Stahl, Lehmputz, Holzdielen und lackierte Wandverkleidungen sind die vorherrschenden Materialien. Hinzu kommt eine große Liebe für das Detail, beispielsweise bei der Restaurierung historischer Tapeten. Die aufwändige Sanierung dieses Wohnhauses ist beispielhaft für die Verbindung von sensibler Denkmalsubstanz mit modernen Wohnbedürfnissen.
In dem mehr als zweieinhalb Jahren Arbeit wurde nicht nur die Außenfassade rekonstruiert, sondern auch versucht, das Gesamtbild des drei Meter breiten und 12 Meter tiefen Hauses sowie die unterschiedlichen historischen Schichten zu bewahren. Die substanzschonende Sanierung ging mit einer grundlegenden Instandsetzung der Statik einher. Verschiedenste Bauelemente aus dem 10. Jahrhundert und früher bis hin zu jenen der heutigen Zeit stehen hier nebeneinander und finden sich zu einem runden Gesamtbild zusammen.
Roher Stahl, Lehmputz, Holzdielen und lackierte Wandverkleidungen sind die vorherrschenden Materialien. Hinzu kommt eine große Liebe für das Detail, beispielsweise bei der Restaurierung historischer Tapeten. Die aufwändige Sanierung dieses Wohnhauses ist beispielhaft für die Verbindung von sensibler Denkmalsubstanz mit modernen Wohnbedürfnissen.
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