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Höhle, Blaubeuren-Weiler

Geißenklösterle

Das Geißenklösterle liegt südlich von Blaubeuren-Weiler im Bruckfelsmassiv oberhalb der Ach. Die Fundschichten reichen bis in die Zeit der Neandertaler hinab.
 

Die Höhle Geißenklösterle ist Teil einer halbrunden Felsengruppe, dem Bruckfelsen, der hoch über dem Achtal thront. Von der Höhle aus rund 60 m Höhe blickt man herab auf das Tal, durch das einst die Donau floss. Archäologische Ausgrabungen im Geißenklösterle erbrachten außergewöhnliche Funde. Tierfiguren aus Mammutelfenbein und der „Adorant“, eine Menschendarstellung im Halbrelief auf einem Elfenbeinplättchen, zeugen von der großen künstlerischen Schaffenskraft unserer Vorfahren vor ca. 40.000 Jahren. Doch damals wurden nicht nur Kunstwerke geschnitzt, sondern auch Musikinstrumente. Drei filigrane eiszeitliche Flöten, zwei aus Schwanenknochen und eine aus Mammutelfenbein, hat man in der Höhle durch mehrere Grabungskampagnen entdeckt. Es handelt sich dabei um die ältesten Musikinstrumente der Welt. Wie sie geklungen haben, kann man im URMU in Blaubeuren erfahren.

Das Geißenklösterle kann aktuell auf Grund von akuter Steinschlaggefahr nicht besichtigt werden.

Preise

Freier Eintritt

Offizieller Inhalt von Blaubeuren

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