Schertelshöhle
Die etwa 212 Meter lange Horizontalhöhle wurde bereits 1830/31 durch einen künstlichen Eingangsstollen zugänglich gemacht. Im Rahmen einer rund 25-minütigen Führung können etwa 160 Meter bequem begangen werden. Beeindruckende Stalaktiten, Stalagmiten und filigrane Sinterfahnen zeugen von Jahrtausenden geologischer Entwicklung. Moderne LED-Beleuchtung setzt die Tropfsteinformationen stimmungsvoll und naturnah in Szene. Ergänzend informieren Audioguide und Infoterminal über Geschichte und Entstehung. In den Wintermonaten bleibt die Höhle zum Schutz der Fledermäuse geschlossen.
Die geologische Entwicklung reicht bis ins Jurameer vor etwa 200 bis 150 Millionen Jahren zurück. Kalkablagerungen verfestigten sich über lange Zeiträume, bevor tektonische Bewegungen und kalklösende Prozesse durch CO₂-haltiges Wasser Hohlräume entstehen ließen. Tropfsteine wachsen dabei äußerst langsam – nur wenige Kubikzentimeter in mehreren Jahrzehnten.
In unmittelbarer Nähe laden weitere Höhlen wie das „Steinerne Haus“ oder die Burkhardtshöhle zu Entdeckungen ein. Ein Rasthaus mit Sonnenterrasse, Grillstelle und Spielwiese ergänzt das Angebot und macht den Besuch zu einem abwechslungsreichen Naturerlebnis.
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