Mariä Himmelfahrt (Weißenstein)
Der eingezogene, halbrund geschlossene Chor ist der Kirchenpatronin Maria gewidmet. Deckengemälde zur Aufnahme Mariens in den Himmel sowie das Hochaltarbild mit der Verkündigung unterstreichen diesen Schwerpunkt. Das Langhaus hingegen widmet sich dem Thema des Kreuzes Christi. Anlass war eine Heilig-Kreuz-Reliquie, die Veit Ernst von Rechberg 1710 aus Rom mitbrachte und die die Kirche zeitweise zu einem beliebten Wallfahrtsziel machte.
Der Innenraum beeindruckt mit einem reich stuckierten Spiegelgewölbe und einem zentralen Deckenfresko der Kreuzigung. Drei aufwendig gestaltete Altäre mit Säulen aus Stuckmarmor, vergoldeten Ornamenten und Figurenensemble prägen das Bild.
Umfassende Restaurierungen in den vergangenen Jahrzehnten sicherten Dach, Fassade und Kunstwerke. Heute steht die Kirche als eingetragenes Baudenkmal für barocke Baukunst und lebendige Glaubensgeschichte am Albtrauf.
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