Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz
Der Neubau entstand ab 1698 aus praktischen Gründen: Die alte Kirche war baufällig geworden und bot nicht mehr genügend Platz. Für den Bau wurden sogar Steine der nahegelegenen, zerstörten Hiltenburg verwendet. Bereits um 1700 war der Rohbau vollendet, die feierliche Weihe erfolgte jedoch erst 1724.
Im Inneren entfaltet die Kirche ihre ganze barocke Pracht. Hohe Rundbogenfenster durchfluten das Kirchenschiff mit Licht und schaffen eine helle, feierliche Atmosphäre. Das Gewölbe wird durch kräftige Wandpfeiler gegliedert und von dekorativen Stuckelementen sowie Medaillons mit religiösen Motiven geschmückt. Besonders beeindruckend ist der reich ausgestattete Chorraum, dessen kunstvolle Stuckarbeiten und Darstellungen der vier Evangelisten zu den Höhepunkten der Innenausstattung zählen.
Ein weiteres Glanzstück ist der aufwendig gestaltete Hochaltar, der mit seinen detailreichen Figuren und barocken Formen zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kirche gehört. Auch die Kanzel mit ihren fein ausgearbeiteten Verzierungen und Darstellungen der Kirchenlehrer ist ein herausragendes Beispiel barocker Handwerkskunst.
Die Pfarrkirche Heilig Kreuz ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal und ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Baukunst im Oberen Filstal – geprägt von Geschichte, Kunst und spiritueller Bedeutung.
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