Wallfahrtskirche Ave Maria
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1716 bis 1718 errichtet und gilt als herausragendes Beispiel des deutschen Spätbarocks. Umgeben von mächtigen Linden fügt sich das Bauwerk harmonisch in die Landschaft ein und wirkt schon von außen eindrucksvoll. Ihre ganze Pracht entfaltet sich jedoch im Inneren: Aufwendig gestaltete Stuckornamente und kunstvolle Fresken prägen den Raum und machen die Kirche auch überregional als „Stuckwunder“ bekannt.
Im Mittelpunkt steht der prachtvolle Hochaltar, der wie eine Monstranz gestaltet ist und das Gnadenbild aus dem 15. Jahrhundert beherbergt. Die kunstvolle Ausstattung stammt unter anderem von den Degginger Stuckateuren Ulrich Schweizer und seinem Sohn Johann Jakob Schweizer.
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Bereits im Mittelalter bestand hier eine Kapelle, die Wallfahrt entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg und wurde trotz Zerstörungen in der Reformationszeit weitergeführt. Von 1929 bis 2018 betreuten Kapuzinermönche die Wallfahrt und errichteten auch das angrenzende Kloster.
Heute ist Ave Maria ein Ort der Ruhe, Spiritualität und Kultur. Ergänzt wird das Angebot durch die Lourdesgrotte sowie den Franziskuspfad, der zu einem meditativen Rundgang durch die umliegende Landschaft einlädt.
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