Barockkirche St. Martin mit Ölberg in Stein
Auf einem Sporn am Hang des Kirchbergs steht die St. Martin Kirche. Erbaut wurde die zwischen 1752 und 1756 nach Plänen des aus dem benachbarten Höpfingen stammenden Ingenieurhauptmanns Michael Anton Müller, der Schüler Balthasar Neumanns war. Deshalb wohl zeigt der Planentwurf zahlreiche Elemente der vom großen Baumeister selbst errichteten Paulinuskirche in Trier. Der Baldachin-Hochaltar wurde wie die beiden Seitenaltäre und die Kanzel vom Würzburger Bildhauer Daniel Kohler und dem Kunstschreiner Josef Steinbüchler erstellt, die reichen Stuckarbeiten besorgte Johann Michael Winneberger aus Mergentheim. Ausgemalt wurde die Kirche in Chor und Langhaus 1756 von dem Tiepolo-Schüler Georg Anton Urlaub. Das monumentale zentrale Deckengemälde ist Tiepolos "Anbetung der Könige" nachempfunden.Neun kleinere Gemälde umgeben dieses Bild, sie wollen offenbar die Gottheit des Jesuskindes in biblischen Szenen verdeutlichen. Als weitere Kostbarkeiten religiöser Kunst birgt die Kirche einen Kreuzweg in Hinterglasmalerei, ein großes Holzkreuz mit Corpus aus der Zeit um 1480 sowie eine sitzende Schmerzensmutter.
Preise
Der Besuch der Barockkirche ist kostenfrei.
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