St. Peter und Paul Kirche
St. Peter und Paul Kirche
Die Pfarrei umfasst von Weilheim die Ortsteile Weilheim, Bürglen, Dietlingen, Rohr, Schnörringen und von der Stadt Waldshut Tiengen die Ortsteile Indlekofen und Aispel.
Die
Pfarrkirche wurde im Jahre 1610 am Ort früherer Kirchen erbaut. Am 8.
September 1615 wurde sie vom Weihbischof Jakob Mirgel aus Konstanz
eingeweiht. Um 1750 wurde sie nach Western etwa 9,5 m verlängert und am
6. Juli 1765 wurden die dabei neu errichteten Seitenaltäre zu Ehren der
Mutter Gottes vom Rosenkranz und des hl. Jakobus von Weihbischof Karl
Josef Graf von Fugger aus Konstanz geweiht.
Die heutige Innenausstattung erhielt die Kirche im wesentlichen bei einer umfassenden Renovation in den Jahren 1908-1913:
- der Hochaltar mit den das Bild der Kirche bestimmenden Figuren Herz-Jesu und der Apostel Petrus und Paulus von der Firma Marmon aus Sigmaringen,
- die in Holz geschnitzten Kreuzwegstationen, die Pieta (Schmerzensmutter) am linken Seitenaltar und die heilige Familie am rechten Seitenalatar vom Bildhauer Peter Valentin aus Offenburg,
- der Stuck an Decke und Chorbogen,
- die Kirchenfenster: im Chorraum zwei Fenster mit den Darstellungen der Bekehrung des Paulus (links) und Christus bei Petrus im Fischerboot (rechts) und im Langhaus zwei Fenster mit den Darstellungen links wie Maria als Mädchen von ihren Eltern Anna und Joachim in den Tempel gebracht wird (links) und der Darstellung des Herrn im Tempel (rechts) und zehn weiteren Fenstern mit einfachen Ornamenten.
Die
Kanzel und die Seitenaltäre (ohne die obersten Aufbauten) sind älteren
Datums; die Kanzel stammt aus dem Jahr 1820 von Ignaz Brunner aus
Donaueschingen. Bei einer Renovation im Jahre 1958 wurde die Kirche
nochmals um etwa vier Meter auf die heutige Größe verlängert.
Das
neue Kirchenportal auf der Nordseite erhielt als Schmuck ein Relief aus
Zementguß, hergestellt vom Bildhauer Steidle aus Schwennigen; es stellt
dar; "Christus lehrt vom Schiff aus"; mit Christus sind die
Evangelisten und Petrus im Boot.
Die letzte Innenrenovation fand in den Jahren 1994-95 statt. Dabei wurde neu eine etwas in das Langhaus hineinragende Altarinsel geschaffen, die für einen Volksaltar geeignet ist. Der neue Altar und der Ambo sind von Herrn Rudolf Kurz aus Stimpfach; konsekriert wurde der Altar von Weihbischf Wolfgang Kirchgässner aus Freiburg am 30. Juni 1996. Eine Außenrenovation der Kirche fügte sich im Jahre 1996 an, die Neugestaltung des Kirchplatzes im Jahre 1997.
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