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Kunst im öffentlichen Raum, Singen (Hohentwiel)

"Narrenbrunnen" von Gero Hellmuth

Der Narrenbrunnen von Gero Hellmuth zeigt sieben fast lebensgroße Bronze-Figuren der Singener Fasnet. Highlight ist der Poppele, das Maskottchen der Stadtfasnacht, umgeben von weiteren Narrenfiguren.

Der Narrenbrunnen in Singen ist ein bleibendes Denkmal der Singener Fasnacht und ein Werk des Künstlers Gero Hellmuth. Zwei Jahre lang arbeitete Hellmuth an der Umsetzung seines Traums, die wichtigsten Figuren der städtischen Fastnacht künstlerisch darzustellen. 2010 konnte der Brunnen offiziell eingeweiht werden und ist seitdem ein markanter Treffpunkt in der Stadt.

Die Installation zeigt sieben fast lebensgroße Bronze-Figuren, die typische Charaktere der Singener Fasnet verkörpern. Mittelpunkt ist der „Poppele“, das bekannte Maskottchen der Stadtfasnacht, das auf einer Säule thront und dem Betrachter sofort ins Auge fällt. Die übrigen Figuren spiegeln die lebendige Tradition der lokalen Narren wider und laden zu Entdeckungen und Interpretationen ein.

Ursprünglich löste der Brunnen Diskussionen aus, da er nur die Figuren der Poppele-Zunft abbildete. Um die Vielfalt der Singener Fastnacht zu würdigen, wurde später der „Vergessene Narr“ ergänzt, der die Symbole weiterer Vereine trägt. Dieser ist nicht direkt am Brunnen, sondern an einer Hauswand neben dem Gasthaus „Zur Sonne“ zu sehen.

Der Narrenbrunnen verbindet künstlerische Gestaltung mit lokalem Brauchtum und bietet Besuchern nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch einen Einblick in die lebendige Kultur und die Traditionen der Fasnet in Singen. Er ist ein beliebter Fotopunkt und Treffpunkt für Einheimische und Gäste, die die Geschichte und Eigenheiten der Stadt hautnah erleben möchten.

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