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Kunst im öffentlichen Raum, Waiblingen

Stephan Balkenhol: Mann auf Seepferdchen, 2018

Mann auf Seepferdchen, 2018 von Stephan Balkenhol. Er platziert seine Werke gerne an ungewöhnlichen Standorten im öffentlich-urbanen Raum. 

Die Gestalten von Stephan Balkenhol zeigen keine deutlich erkennbaren Emotionen, damit der Betrachter seine eigenen Gefühle, Wünsche und Hoffnungen reflektieren kann.

Die für Balkenhols Werk so typische Männerfigur reitet hier auf einem gigantischen Seepferdchen. Das surreale Motiv nimmt unmittelbar Bezug auf die Umgebung – schwimmt die Bronzeplastik doch mitten auf der Rems. Wie alle Arbeiten Stephan Balkenhols verweigert sich auch der Mann auf Seepferdchen einer eindeutigen Interpretation. Er wolle keine Geschichten erzählen, so der Künstler, vielmehr sollen die Betrachtenden selbst die geheimnisvolle Erscheinung seiner Werke deuten.

Der Mann auf dem Seepferdchen richtet seinen Blick auf die Galerie Stihl Waiblingen. Ein fabelhaftes Wasserwesen aus der Rems blickt auf das Ensemble aus Galerie und Kunstschule. Es schafft damit eine Verbindung zwischen Fluss und Stadt. Die Figur selbst hat eine Höhe von 3,60 Meter, zudem ragt die Boje etwa 50 Zentimeter aus dem Wasser. Das Gesamtgewicht von Figur und Boje beträgt rund 3.500 Kilogramm. Damit handelt es sich um das größte schwimmende Werk des Künstlers. Befestigt wird die Boje an zwei Betonankern mit je rund 10 Tonnen Gewicht, die auf den Boden der Rems versenkt werden.

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