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Kunst im öffentlichen Raum, Waiblingen

Stephan Balkenhol, Ohne Titel, 2011

Eine erhöhte Plattform hebt die Bronzeplastik aus dem Straßenverkehr heraus, bunte Lamellen an ihrer Unterseite verleihen der Arbeit ein spielerischen Moment. 

Ein Mann mit unbestimmtem Gesichtsausdruck steht auf einem sich im Wind drehenden Kreisel. Wer dieser Schenkung der Eva Mayr-Stihl Stiftung regelmäßig begegnet, wird „Erkenntnisse über sich selbst“ gewinnen – das zumindest verspricht Stephan Balkenhol, Schöpfer der Plastik. 

Balkenhol gibt bewusst keine weiteren Hinweise auf den Kontext seiner Arbeiten und lädt den Betrachter dazu ein, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. 

Die Figur eines Mannes in schwarzer Hose und weißem Hemd begegnet dem Betrachter in Stephan Balkenhols Werken immer wieder – meist platziert sie der Bildhauer an ungewöhnlichen Orten, wie hier auf einer Verkehrsinsel. Die Erscheinung des Mannes ist seltsam unbestimmt, Haltung und Mimik lassen keine Rückschlüsse auf Emotionen zu. Bewusst verzichtet Balkenhol auf jegliche Hinweise zum sozialen oder symbolischen Kontext der Darstellung, lässt Raum für die individuellen Deutungen der Betrachter.

Eine erhöhte Plattform hebt die Bronzeplastik aus dem Straßenverkehr heraus, bunte Lamellen an ihrer Unterseite verleihen der Arbeit ein spielerisches Moment. Die Konstruktion dreht sich in Intervallen und bietet so immer wieder neue Blickwinkel auf die stille Gestalt inmitten des städtischen Trubels.





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