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Museum, Bad Boll

Blumhardt Literatursalon

Literarische Gedenkstätte in der Villa Vopelius in Bad Boll mit Porträts, Autografen und Einblicken in das Wirken der Blumhardts.
 

In der Villa Vopelius auf dem Gelände der Evangelischen Akademie Bad Boll befindet sich der Blumhardt-Literatursalon – eine literarische Gedenkstätte, die an eine besondere Epoche der Ortsgeschichte erinnert. Von 1852 bis 1919 wirkten hier Johann Christoph Blumhardt und sein Sohn Christoph als Pfarrer und Leiter des Kurhauses. Bad Boll entwickelte sich in dieser Zeit zu einem Zentrum für Leib- und Seelsorge und zog zahlreiche Gäste aus Kultur, Theologie und Literatur an.

Der Literatursalon dokumentiert diese Verbindungen anhand von Porträts, Autografen und zeitgenössischen Büchern. Zu den Persönlichkeiten, die in Beziehung zu den Blumhardts standen, zählen unter anderem Eduard Mörike, Hermann Hesse, Gottfried Benn und Karl Barth. Auch weitere Schriftsteller, Künstler und Theologen werden mit ihren Biografien und ihrem Wirken vorgestellt.

Ein eigener Abschnitt widmet sich Eleonore Vopelius, die 1891 die Villa errichten ließ. Ihr Lebensweg steht beispielhaft für viele Gäste, die in Bad Boll spirituelle und persönliche Orientierung suchten.

Der Literatursalon verbindet Theologie, Literatur- und Kulturgeschichte und macht Bad Boll als Wirkungsstätte der Blumhardts erfahrbar. Auf dem nahegelegenen Friedhof erinnern zudem die Grabstätten der Familie an diese prägende Zeit.

Preise

Der Eintritt ist frei.

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