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Naturdenkmal, Böttingen

Götzenaltar

Beim Götzenaltar handelt es sich um eine außergewöhnliche Felsformation im Wald bei Böttingen auf dem Heuberg im Donaubergland.
Ob sie eine vorgeschichtliche Kultstätte war, kann nicht belegt, aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Die markante Felsfomation aus Kalkstein in einem Waldstück zwischen Böttingen und Königsheim, die seit langenem im Volksmund als Götzenaltar bekannt ist, ist geprägt durch einen tiefen Spalt in der Mitte des Felsens.

Der Spalt im Stein hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und könnte einst zur Bestimmung der Jahreszeiten genutzt worden sein.

In den 1930er-Jahren wurden hier Keramikscherben von Gefäßen gefunden, die zum Teil der Keltenzeit zugeordnet werden konnten. Die Funde deuten wohl auf häufigeren Besuch von Menschen an dieser Stelle hin. Ob der Ort eine Opferstätte oder eine Kultstätte war, darüber lässt sich nur spekulieren.

In der unmittelbaren Umgebung wurden zwei Grabhügel gefunden. Je nach Quelle werden die Keramikfunde der Urnenfelderkultur, der Bronzezeit oder der frühen Hallstattzeit zugeordnet.

In der näheren oder weiteren  Umgebung sind verschiedene Funde aus der Keltenzeit nachgewiesen. So ist anzunehmen, dass die beeindruckende Felsformation des Götzenaltars in der Zeit der Kelten tatsächlich für kultische Zwecke genutzt worden sein könnte.

Es gibt noch weitere interessante historische Plätze im Donaubergland, wie etwa das Heidentor gamz in der Nähe bei Egesheim.

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