Württemberger Tälerradweg - Etappe 5: Laichingen bis Bad Boll
Gleich zu Beginn wartet der höchste Punkt des gesamten Fernradwegs: Bei Westerheim steigt die Strecke auf über 800 Meter an und eröffnet weite Ausblicke über die Hochfläche der Schwäbischen Alb. Nach dem Anstieg folgt die Abfahrt ins Neidlinger Tal – ein landschaftlicher Kontrast, der begeistert. Vor allem im Frühling bietet sich hier ein beeindruckendes Naturschauspiel: Tausende Kirschbäume tauchen das Tal in ein weiß-rosafarbenes Blütenmeer. Doch auch im Sommer, wenn saftige Wiesen leuchten, oder im Herbst mit seinen warmen Farben zeigt sich das Tal von seiner schönsten Seite.
Ein lohnender Abstecher führt zum Neidlinger Wasserfall. Zwischen moosbewachsenen Felsen lässt sich hier eindrucksvoll beobachten, wie kalkhaltiges Wasser Tuffstein bildet.
In Holzmaden wird die Reise in die Vergangenheit fortgesetzt. Das Urweltmuseum Hauff wurde 1936 von Bernhard Hauff Senior gegründet und wird heute in dritter Generation geführt. Ein Highlight ist die weltweit größte, präparierte Seelilienkolonie – ein einzigartiges Zeugnis urzeitlichen Lebens.
Den entspannten Abschluss findet die Etappe im Heilbad Bad Boll am Albtrauf. Hier laden die Mineralthermen dazu ein, müde Beine zu regenerieren und den Tag in ruhiger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Autorentipp
Der ADFC Baden-Württemberg bietet eine Pauschalreise auf dem Württemberger Tälerradweg an, sodass dieser entspannt und ohne großen Planungsaufwand befahren werden kann.
Ausrüstung
Wir empfehlen ein Trekkingrad mit oder ohne Motor, einen Helm, Radwerkzeug, wetterfester Kleidung, ausreichend Essen und Trinken, eine Fahrradkarte bzw. ein GPS Gerät und ein Handy auf den Württemberger Tälerradweg mitzunehmen.
Startpunkt der Tour
LaichingenMarktplatz, 89150 Laichingen
Endpunkt der Tour
Bad Boll Die Rückreise nach Laichingen ist per ÖPNV langwierig, da dieser in diesem Gebiet nicht so gut ausgebaut ist. Daher eignet sich diese Etappe als Tagesetappe eher weniger.Vorteile und Aktionen
Vier Sterne
Ganz sicher auf „ausgezeichneten“ Routen Rad fahren und keine bösen Überraschungen erleben: Die vom ADFC klassifizierten Qualitätsradrouten machen es möglich. Bis zu fünf Sterne zeigen an, welche Qualität Radwanderern auf einer Route geboten wird – schließlich ist auf einer Radreise der Weg das eigentliche Ziel.
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