Burgruine Hiltenburg
Im November 1516 wurde die Burg nach einem Konflikt mit Herzog Ulrich von Württemberg geplündert und niedergebrannt. Ein Wiederaufbau unterblieb zugunsten des neuen Schlosses in Wiesensteig, die Hiltenburg verfiel und wurde teilweise als Steinbruch genutzt.
Das rund 120 Meter lange Gipfelplateau ist durch Gräben und Mauerringe in Kern- und Vorburg gegliedert. Sichtbar sind Reste der Ringmauern, Gewölbekeller, der Standort zweier Bergfriede sowie Teile des Zwingers mit Vorwerken. Im Bergfried des „Vorderen Schlosses“ informiert heute eine Dauerausstellung über Baugeschichte, Alltag der Bewohner und die Zerstörung von 1516; eine Rekonstruktion eines Kachelofens aus dem 13. Jahrhundert zählt zu den Besonderheiten.
Die erhöhte Lage bietet einen eindrucksvollen Panoramablick über das Obere Filstal und macht die Hiltenburg zu einem markanten kulturhistorischen Höhepunkt der Region.
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