Dürnauer Wasserschloss
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Anlage mehrfach erneuert. Der bekannte Baumeister Heinrich Schickhardt war an Ausbesserungsarbeiten beteiligt. Doch bereits im 18. Jahrhundert galt das Schloss als baufällig. Die Degenfelder verlegten ihren Sitz nach Eybach, und 1845 wurde der Großteil der Gebäude abgetragen.
Erhalten blieben das Torhaus, die Steinbrücke über den ehemaligen Wassergraben und Teile der Schlossscheuer mit Gewölbekeller. Das Torhaus, 1762 errichtet, diente im Laufe der Zeit als Schäferei, Backhaus und Jägerwohnung. Im Zuge der Ortskernsanierung wurde der historische Wassergraben wieder freigelegt und begrünt, wodurch die ursprüngliche Anlage erkennbar blieb.
Heute erinnert der Schlosshof mit seinen restaurierten Gebäuden an die bewegte Vergangenheit Dürnaus. Wo einst Adelige residierten, befinden sich heute moderne Nutzungen und kulturelle Einrichtungen – ein gelungenes Beispiel, wie Geschichte und Gegenwart harmonisch ineinandergreifen.
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