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Spezialmuseum, Königsbronn

Flammofen

Im denkmalgeschützten Flammofengebäude können der heute noch intakte Holzkran mit Laufkatze, der Doppelflammofen mit Gießgrube sowie historische Gussprodukte bewundert werden.

Aus dem ursprünglichen „Alten Gießhaus“, das bereits 1667 in Königsbronn stand, wurde später das Flammofengebäude der schwäbischen Hüttenwerke. Von 1820 bis 1920 wurde der Flammofen innerhalb des Flammofengebäudes betrieben. Aus dem 19. Jahrhundert stammt der hölzerne Kran mit Laufkatze, mit einer Tragkraft von ca. 5 Tonnen. Dieser Kran, der die Arbeit mit dem Eisenguss im 19. und 20. Jahrhundert verrichtete, kann im Flammofengebäude bis heute noch per Hand bedient werden.

Im Zuge der Industrialisierung wurde der Ofen zur Herstellung der ersten Hartgusswalzen in Mitteleuropa eingesetzt. Die dafür eingesetzte Technik wurde aus Großbritannien übernommen und bildete den Grundstein eines effektiveren Herstellungsprozesses. Bis heute werden im angrenzenden Hüttenwerk Walzen gegossen und bearbeitet.

Mit dem Besuch im Flammofengebäude kann der Film „Feuer und Flamme für Eisenguss“ zur Herstellung von Gießereiprodukten wie Glocken, Öfen und Grabplatten angesehen werden.

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