Nordalbhänge: Ottenwang-Ungerhalde-Sommerberg
Charakteristisch sind die weitläufigen Wacholderheiden, die durch jahrhundertelange Beweidung entstanden sind und heute das Landschaftsbild prägen. Dazwischen finden sich Kalkmagerrasen, Felsformationen, Schutthalden sowie lichte Trockenwälder. Ergänzt wird diese Vielfalt durch Schluchtwälder und Feuchtbiotope, die besonders in den unteren Hangbereichen vorkommen. Diese Kombination macht das Gebiet zu einem wertvollen Rückzugsraum für zahlreiche – teils stark gefährdete – Tier- und Pflanzenarten.
Die sonnenexponierten Hänge bieten nicht nur eine hohe ökologische Bedeutung, sondern auch ein eindrucksvolles Landschaftserlebnis. Besonders reizvoll ist der Aufstieg von Deggingen durch das Dürrental hinauf zum Albtrauf. Unterwegs eröffnen sich immer wieder weite Ausblicke über das Filstal, bis hin zur Wallfahrtskirche Ave Maria.
Seit 2007 wird auf der Nordalb wieder verstärkt auf traditionelle Beweidung gesetzt. Im sogenannten Hutewald entstehen dadurch lichte, parkartige Wälder mit alten, breitkronigen Bäumen und wenig Unterwuchs – ein Landschaftsbild, das heute selten geworden ist.
Zahlreiche markierte Wanderwege führen durch das Gebiet und verbinden Naturerlebnis mit beeindruckenden Aussichtspunkten. Dabei gilt: Als Naturschutzgebiet unterliegt die Nordalb besonderen Regeln. Wege sollten nicht verlassen und die empfindliche Natur respektiert werden.
Die Inhalte werden von den Veranstaltern, Städten und Kommunen vor Ort sorgfältig selbst gepflegt. Kurzfristige Terminänderungen, -verschiebungen oder eine fehlerhafte Übermittlung können wir nicht ausschließen. Wir empfehlen deshalb vor dem Besuch die Informationen beim Anbieter selbst einzuholen. Für die inhaltliche Richtigkeit von Dritten können wir keine Gewähr bieten. Zudem können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit garantieren.