Open-Air Ausstellung - Kunst am Bach
-Zu den Öffnungszeiten
Kunst für alle - barrierefrei und gut erreichbar
Die Ausstellung "Kunst am Bach" wurde 2022 vom Falkauer Künstler Thomas Matt initiiert und seither gemeinsam mit der Gemeinde Feldberg als Veranstalterin realisiert. Der barrierefreie Zugang und die gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV machen die Ausstellung für viele Besucher zugänglich. Die Ausstellung ist kostenfrei besuchbar und wird vorraussichtlich bis Oktober zu sehen sein.
Kunst am Bach 2026 – Stein in Bewegung
In diesem Jahr präsentieren zwei Bildhauerinnen* ihre Arbeiten am Erich‑Fink‑Weg: Ursula Luise Walz und Christopher Blas Lampart. Beide arbeiten mit Stein – jedoch auf ganz unterschiedliche Weise. Dadurch entsteht ein spannender Dialog zwischen Material, Form und künstlerischer Handschrift.
Ursula Luise Walz (Isny im Allgäu) zeigt zwei von Hand bearbeitete Marmorskulpturen: „The Cloud“ und „Seglerin“. In ihrem Werk beschäftigt sie „nichts gerade so wie der Wandel“. Sie lotet die Grenzen des Materials aus, arbeitet gegenständlich und zugleich interpretierend. Veränderung ist ihr Leitmotiv – sichtbar in Formen, die zwischen Beobachtung und Abstraktion oszillieren.
Christopher Blas Lampart (Endingen‑Kiechlinsbergen) präsentiert drei Arbeiten aus seinem Zyklus „Evolution“: „Ammonit“, „Samen“ und „Arche“. Seine Skulpturen aus gelb gemasertem Elsässer Sandstein (teils kombiniert mit Metall oder Carrara‑Marmor) beschäftigen sich mit dem „Wunder und der Schönheit der Schöpfung – und ihrem Bedroht‑Sein“. Die Verbindung der Werke entsteht über den seltenen Sandstein, dessen Maserung „einmalig wie ein Fingerabdruck“ ist.
Ob poetisch‑leicht oder erdverbunden‑archaisch: Beide Positionen zeigen Stein als lebendiges Material, das Geschichten trägt, Wandel sichtbar macht und neue Perspektiven eröffnet.
Die Werke bleiben voraussichtlich bis in den Herbst 2026 am Weg stehen.
Neue Dauerleihgabe 2026: „Bienentransit“ von Wilhelm Morat
Die bestehenden Dauerleihgaben bleiben erhalten. Neu hinzu kommt die Arbeit „Bienentransit“ des Papierkünstlers Wilhelm Morat. Morat verbindet Kunst und Landwirtschaft, indem er traditionelle Stroh‑ und Korbflechttechniken neu interpretiert. Seine bodenlosen Körbe aus Gerstenstrohpapier können von vier Personen getragen werden und stehen als Metapher für Mobilität, Wandel und Vergänglichkeit. Witterung, Tiere und Zeit werden das Werk sichtbar verändern.
Für Familien mit Kindern
Hallo ihr kleinen Kunst‑Entdeckerinnen und Entdecker!
Am Bach in Falkau warten in diesem Jahr Skulpturen, die spannende Geschichten erzählen – von uralten Meereswesen, mutigen Booten, geheimnisvollen Wolken und winzigen Samen, aus denen Neues entsteht.
Ihr dürft die Kunstwerke anfassen, umrunden und ganz genau anschauen. Manche fühlen sich glatt an, andere rau – manche sind schwer wie Felsen, andere wirken fast leicht wie eine Wolke.
Eure Entdecker‑Aufgaben für 2026:
Findet den „Ammonit“ Stellt euch vor, dieses Tier lebte vor über 400 Millionen Jahren im Meer! Wie viele Spiralen könnt ihr in der Natur entlang des Weges entdecken?
Sucht den „Samen“ Was braucht ein Samen, damit daraus eine Pflanze wächst? Findet ihr am Bach Pflanzen, die gerade Samen tragen?
Entdeckt die „Arche“ Wen würdet ihr mitnehmen, wenn ihr selbst eine Arche bauen würdet? Welche Geschichte fällt euch dazu ein?
️ Schaut euch „The Cloud“ an Wie sieht eine Wolke aus Stein aus? Welche Form erkennt ihr darin – eine Welle, ein Tier, etwas ganz anderes?
Trefft die „Seglerin“ Wohin könnte sie unterwegs sein? Was würde sie euch erzählen, wenn sie sprechen könnte?
Und ganz neu: der „Bienentransit“ Ein Kunstwerk aus Stroh und Papier – vielleicht zieht dort irgendwann ein Vogel oder ein Eichhörnchen ein. Was glaubt ihr, wer zuerst einzieht?
Der rund ein Kilometer lange Weg ist kinderwagentauglich und bietet unterwegs viele Möglichkeiten zum Ausruhen. Es gibt Bänke, schattige Plätze unter alten Bäumen – und natürlich den Bach, der an heißen Tagen für eine herrliche Abkühlung sorgt.
Am Ende des Weges wartet ein echtes Highlight: der große Spielplatz mit Minigolfanlage, Kiosk und leckerem Eis! Viele Feldberger Kinder kennen den Weg als Fahrrad-Autobahn zum Spielplatz – jetzt gibt es dabei noch Kunst zu entdecken!
Wer die Ausstellung in Falkau startet und anschließend weiter in Richtung Altglashütten („Dörfle“) spaziert, findet dort übrigens noch weitere Möglichkeiten zur Einkehr.
Ein Wunsch an alle kleinen und großen Besucher:innen:
Die Skulpturen freuen sich über neugierige Blicke und sanfte Berührungen – aber bitte keine Schläge, Tritte oder Kletteraktionen. Die Werke könnten dabei Schaden nehmen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass alle lange Freude daran haben!
Dank des barrierefreien Wegverlaufs und der guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Ausstellung für viele Menschen zugänglich. Besucherinnen und Besucher können die Werke entlang des rund ein Kilometer langen Pfads entdecken, in ihrem eigenen Tempo erleben und persönliche Zugänge zur Kunst entwickeln. Die Natur und die Kunst treten dabei in einen spannenden Dialog. Einige Skulpturen verbleiben dauerhaft vor Ort, andere wechseln jährlich.
Dauerhaft zu sehen sind unter anderem Werke von:
Dietrich Schön, Freiburg – zwei Plastiken aus Eisenguss als „Tor“ zum Skulpturenweg
Christel Steier, Bernau – Holzskulptur
Jörg Siegele, Freiburg - Stahlplastik
Thomas Matt, Falkau – Stahlplastik
Wilhelm Morat, Titisee-Neustadt - "Bienentransit 1"
Preise
Freier EintrittÖffnungszeiten
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Sonntag 24.05.2026 |
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Montag 25.05.2026 |
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Dienstag 26.05.2026 |
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Mittwoch 27.05.2026 |
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Donnerstag 28.05.2026 |
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Freitag 29.05.2026 |
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Samstag 30.05.2026 |
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Sonntag 31.05.2026 |
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Montag 01.06.2026 |
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Dienstag 02.06.2026 |
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