Die Räuber von Friedrich Schiller
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Friedrich Schiller veröffentlichte sein erstes Theaterstück »Die Räuber« 1781 anonym als Lesedrama, weil er Angst hatte, verhaftet zu werden. Die Uraufführung im Folgejahr führte zu einem der größten Skandale der Theatergeschichte.
Ein Zeitzeuge berichtete: »Das Theater glich einem Irrenhaus, rollende Augen, geballte Fäuste, heisere Aufschreie im Zuschauerraum. Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme.« Schiller wurde mit Festungshaft bedroht und musste fliehen. Aber er war über Nacht berühmt geworden.
Wieviel Sprengkraft steckt heute in diesem einst so explosiven Stoff? Wie hat sich unsere Welt seit dem Entstehungsdatum der »Räuber« verändert? Bedarf der Stoff einer Überarbeitung, einer Kontextualisierung, oder sollte man von den historischen Zusammenhängen des Stückes einfach absehen? Was verändert sich, wenn aus dem Nachnamen »von Moor« »von Deutschland« wird? Ist eine Figur wie Amalia heute noch spielbar und wenn ja, auch von zwei Männern?
Nicolas Sidiropulos und Mark Tumba untersuchen Schillers Erstlingswerk aus einer postmigrantischen Perpektive in einer energiegeladenen Doppelperformance. 2019 gewann die Arbeit beim Internationalen Schauspielschultreffen FIESAD in Rabat, Marokko den Preis für die besten männlichen Darsteller.
Von und mit: Nicolas Sidiropulos, Mark Tumba
Öffnungszeiten
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Sonntag 31.05.2026 |
18:00
Uhr
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