„Ein Bollwerk der Demokratie und der Republik“ – Die Wahlen in Baden 1918 bis 1933
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Mit Prof. Dr. Bernd Braun, Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
In der Weimar-Geschichtsschreibung hat sich die Definition von Preußen als dem „Bollwerk der Demokratie“ durchgesetzt, aber eigentlich gebührt dieser Ehrentitel dem Land Baden. Reichspräsident Friedrich Ebert und drei der zwölf Weimarer Reichskanzler waren Badener und überzeugte Demokraten. Bei den Wahlen auf der Reichs- und Länderebene war Baden bis 1933 so stabil wie kein anderes deutsches Land. Untermalt wird der Vortrag durch Reden aus den Parlamentsprotokollen des Landtags der Republik Baden, vorgetragen von Nadine Papel von der Badischen Landesbühne. Sie wird wird den Vortrag mit der Rezitation von originalen Parlamentsreden aus der Badischen Landtagsprotokollen ergänzen und damit die politische Debattenkultur der Weimarer Republik unmittelbar erfahrbar machen.
Prof. Dr. Bernd Braun ist Leiter der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Honorarprofessor an der Universität Heidelberg und Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.
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