Was macht eine lebendige Stadt aus? – Diskussion am Beispiel der Tübinger Altstadt
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Gespräch mit Christine Decker, Dr. Julia Feldtkeller, Tom Besenfelder, Ernst Gumrich.
Im Jahr 1950 lebten weltweit noch mehr als 70 Prozent der Menschen auf dem Land. Dieser Anteil ist bis 2015 auf 46 Prozent geschrumpft. Im Jahr 2015 lebten damit mehr Menschen in einer Stadt als auf dem Land.
Aber wo endet die Stadt und wo beginnt das Land? Das ist im dicht besiedelten Deutschland mit 230 Menschen pro Quadratkilometer nicht so klar abzugrenzen. 77 Prozent der Menschen leben in Städten oder Ballungsgebieten und nur 15 Prozent in Dörfern mit weniger als 5.000 Einwohnern.
Nach einer Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Aber nicht Großstädte wie Berlin, Hamburg, München oder Köln haben die größte Attraktivität. Noch stärker begehrt ist das Wohnen und Leben in Mittel- und Kleinstädten. Auch das mittelgroße Tübingen profitiert von diesem Trend.
Aber kann in diesem Zusammenhang überhaupt von „profitieren“ gesprochen werden? Welche Auswirkungen hat die Attraktivität von Tübingen auf den Lebensraum in der Stadt und auf das Umland? Welche Wünsche haben die heutigen Stadtbewohner*innen an ihren Wohnort und wie kann und soll die Stadtgesellschaft mit zukünftigen Herausforderungen wie Klimakrise, Ressourcenknappheit oder Zuwanderung umgehen?
Unter dem Oberthema „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ möchten wir in unserer Veranstaltungsreihe 2026 verschiedene Facetten des Lebensraums Stadt betrachten und zur Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Erwartungen an die Stadtentwicklung anregen.
Preise
Freier EintrittÖffnungszeiten
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Freitag 06.11.2026 |
17:00
- 18:30 Uhr
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