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Archäologische Stätte, Sipplingen

UNESCO Welterbestätte Sipplingen-Osthafen

Seit 2011 steht die Welterbestätte Sipplingen-Osthafen zusammen mit weiteren 110 Pfahlbaustationen rund um die Alpen auf der Liste des Welterbes. 

Sipplingen-Osthafen, 1864/65 bereits entdeckt, ist eine der größten und am besten erhaltenen Pfahlbaustationen am Bodensee.

Die prähistorische Siedlung im Sipplinger Dreieck liegt in einer einzigartigen, vom Hinterland geschützten Siedlungskammer und gilt als bedeutende archäologische Fundstätte. Die bis zu zwei Meter mächtigen Kulturschichten enthalten hervorragend erhaltene organische Materialien wie Textilien – darunter ein Hut und ein Schuh – sowie Nahrungsreste, Keramik, Knochen und Hausbefunde. Diese Funde geben wertvolle Einblicke in das Leben der Menschen, die den Platz ab 3919 v. Chr. nutzten. Die Siedlung wurde bis 2855 v. Chr. kontinuierlich bewohnt und dokumentiert so über Jahrhunderte hinweg die Entwicklung frühgeschichtlicher Lebensweisen.

Um die Welterbestätte vor Zerstörung durch Wellengang und Erosion zu schützen, wurden großflächige Abdeckungen aus Geotextil und Kies aufgebracht. Diese Maßnahmen bewahren die empfindlichen Kulturschichten und ermöglichen die Erforschung und Präsentation der Funde für kommende Generationen. Die Siedlung im Sipplinger Dreieck ist damit ein herausragendes Beispiel für den Erhalt archäologischer Schätze in besonderer Lage.

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