2. Stauferstele
Die Stele wurde im Jahr 2002 zum 750. Geburtsjahr Konradins eingeweiht, des letzten legitimen männlichen Nachfahren der Staufer. Sie ist Teil eines europaweiten Projekts, in dessen Rahmen zwischen 2000 und 2018 zahlreiche Stauferstelen an historisch bedeutsamen Orten errichtet wurden. Der Hohenstaufen nimmt darunter eine besondere Stellung ein: Die hier aufgestellte Stele ist die einzige ihrer Art mit einer Höhe von drei Metern und damit größer als alle übrigen Stelen. Auch das Material ist außergewöhnlich, denn sie wurde aus apulischem Trani-Marmor gefertigt.
Gestaltet wurde das Denkmal vom Bildhauer Markus Wolf. Charakteristisch ist die oktogonale Form, die an bedeutende Bauwerke der Stauferzeit erinnert. Ein goldenes Band am oberen Abschluss symbolisiert die Reichskrone. Inschriften und Wappen auf mehreren Seitenflächen verweisen auf zentrale Persönlichkeiten der Dynastie, darunter Friedrich Barbarossa, Heinrich VI., Philipp von Schwaben, Friedrich II. und Konradin.
Die Stele steht in unmittelbarer Nähe der Reste der einstigen Burg Hohenstaufen, die im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde. Gemeinsam mit den Mauerresten und dem weiten Blick über das Umland entsteht hier ein eindrucksvoller Erinnerungsort, an dem Geschichte, Landschaft und Mythos eng miteinander verbunden sind.
Die Inhalte werden von den Veranstaltern, Städten und Kommunen vor Ort sorgfältig selbst gepflegt. Kurzfristige Terminänderungen, -verschiebungen oder eine fehlerhafte Übermittlung können wir nicht ausschließen. Wir empfehlen deshalb vor dem Besuch die Informationen beim Anbieter selbst einzuholen. Für die inhaltliche Richtigkeit von Dritten können wir keine Gewähr bieten. Zudem können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit garantieren.