22. Stauferstele
Gestaltet wurde sie vom Bildhauer Markus Wolf. Wie alle Stauferstelen besitzt sie eine oktogonale Form und trägt an ihrem oberen Abschluss ein goldenes Band als Symbol der Reichskrone. Inschriften und Wappen auf mehreren Seitenflächen verweisen auf historische Personen und Bezüge des Ortes zur Stauferzeit.
Im Mittelpunkt steht die Erinnerung an Berta von Boll, die in der örtlichen Überlieferung eine wichtige Rolle spielt. Mit ihr verbunden sind Erzählungen über die Gründung des Boller Chorherrenstifts sowie über das sogenannte Bertamahl, eine jährliche Stiftung für Bedürftige. Über viele Jahrhunderte wurde Berta im Ort besonders verehrt. Die Stele greift damit einen Teil der lokalen Erinnerungskultur auf, der eng mit der Geschichte Bad Bolls verbunden ist.
Ein besonders stauferzeitliches Zeugnis in unmittelbarer Nähe ist die romanische Stiftskirche St. Cyriakus. Sie zählt zu den bedeutenden historischen Bauwerken des Ortes und verleiht dem Platz gemeinsam mit der Stele eine besondere geschichtliche Atmosphäre.
Die Stauferstele ist damit nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein gut sichtbarer Erinnerungsort, der die Geschichte Bad Bolls, die regionale Tradition und das Erbe der Staufer auf anschauliche Weise miteinander verbindet.
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