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Gedenkstätte, Ellwangen-Neunheim

Mahnmal Hessentaler Todesmarsch Ellwangen

Mahnmal erinnert an die Opfer des Hessentaler Todesmarschs und mahnt gegen das Vergessen. 

Abseits der L1060 von Ellwangen in Richtung Neunheim liegt ein ehemaliger Steinbruch, ein unscheinbarer Ort, von Bäumen umgeben, jedoch auch ein Ort, an dem ein grausames Verbrechen begangen wurde. Rund 750 KZ-Häftlinge wurden in mehreren Marschkolonnen in Richtung Dachau getrieben. Am 7. April erreichten sie Neunheim. In der Nacht sind dort mehrere KZ-Häftlinge des Hessentaler Todesmarschs verscharrt worden. 

Das Mahnmal ist auf einer Betonplatte aufgestellt. Eine Stele, die hoch in den Himmel ragt. Ihr oberer Teil liegt wie abgeschlagen oder abgebrochen auf dem Boden und weist in Richtung Steinbruch. Die Bruchstelle oben an dem stehenden Teil ist dabei der Wegstrecke des Hessentaler Todesmarschs nachempfunden. So können Assoziationen zu einem Lebensweg eines Menschen entstehen, der abrupt unterbrochen oder beendet wurde, ebenso wie zu dem Steinbruch

Es soll nicht nur ein Zeichen gegen Hass und Menschenfeindlichkeit sein, sondern auch ein Ort der Erinnerung, Anteilnahme und ein Ort des Lernens. 

Offizieller Inhalt von Ellwangen

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