Ehem. Burg Spitzenberg
Die Familie der Spitzenberger gehörte zum hochadeligen Umfeld der Zähringer und stand in enger Verbindung zu bedeutenden Adelsgeschlechtern der Region. Einer der bekanntesten Vertreter war Gottfried von Spitzenberg, der im 12. Jahrhundert Kanzler von Kaiser Friedrich I. Barbarossa war und später als Bischof von Würzburg wirkte.
Die Burganlage wurde vermutlich im Reichskrieg zwischen 1310 und 1312 zerstört. Hintergrund war der Konflikt zwischen Kaiser Heinrich VII. und Graf Eberhard von Württemberg, der zu dieser Zeit Besitzer der Burg war. Nach der Zerstörung verfiel die Anlage allmählich.
Heute sind nur noch wenige Mauerreste sowie die Spuren ehemaliger Burggräben erhalten. Auf dem nahezu rechteckigen Gipfelplateau lassen sich dennoch Strukturen der einstigen Anlage erkennen. Dazu gehören Reste des Bergfrieds, Spuren eines Wehrturms sowie Hinweise auf eine Schildmauer, die die Burg nach Westen hin schützte. Auch der Zugang zur Anlage lässt sich im Norden anhand von Geländeformen noch nachvollziehen.
Trotz der wenigen sichtbaren Überreste vermittelt der Ort einen eindrucksvollen Eindruck der mittelalterlichen Befestigung. Gleichzeitig bietet der Standort auf dem bewaldeten Höhenzug eine besondere Aussichtslage über das Filstal und die umliegenden Landschaften der Schwäbischen Alb. Wanderwege führen durch die ruhige Natur bis zum ehemaligen Burgplateau und machen den historischen Ort zu einem lohnenden Ziel für Ausflüge.
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