Mühle Röhm
Im Jahr 1839 ging die Mühle in den Besitz der Familie Röhm über, die den Betrieb entscheidend modernisierte. Es entstand eine leistungsfähige Kunstmühle mit Turbine und Walzenstühlen, die den technischen Fortschritt der Zeit widerspiegelt. Auch baulich wurde das Areal weiterentwickelt: Das ursprüngliche Wohnhaus wurde ersetzt, und 1895 entstand ein neues Gebäude.
Ein prägendes Element der Anlage ist das zwischen 1932 und 1935 errichtete Silohaus nach Plänen des Göppinger Architekten Cziossek. Mit seinem markanten Staffelgiebel und den großen Lagerkapazitäten für Getreide, Mehl und Nebenprodukte steht es bis heute für die industrielle Bedeutung des Standorts. Veränderungen in der Nutzung spiegeln sich auch in der Infrastruktur wider: 1970 wurde der Mühlbach trockengelegt, später konnte die Wasserkraft an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt werden.
Seit 2012 wird vor Ort nicht mehr gemahlen. Die Gebäude dienen heute der Lagerung, dem Verkauf und der Auslieferung. Ein Mühlenladen vor Ort knüpft an die lange Tradition an und macht die Geschichte der Mühle bis heute erlebbar.
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