St. Gallus, Buggenried
Hochspirituell: Das Leben im Hochschwarzwald war einst hart und unsicher. Ohne Absicherung suchten die Menschen Hilfe im Glauben. So entstanden Kapellen in Weilern – kleine Gotteshäuser, Orte der Hoffnung, des Vertrauens und der Zuflucht in Not.
Der Hl. Gallus ist im Süden Deutschlands, in der Schweiz und in Frankreich sehr bekannt. Als Gefährte des Hl. Kolumban, der zu den iroschottischen Glaubensboten gehörte, zog er etwa 610 nach Alemanien, um die Bewohner für Christus zu gewinnen. Es wird von ihm berichtet, dass er in der Volkssprache predigte.
Er lebte ab 612 in einer Einsiedelei an der Quelle der Steinach (Schweiz/Bodenseegebiet). Er zeichnete sich durch seine Menschenliebe und Naturverbundenheit aus. Auch Heilungen werden ihm zugeschrieben. Nach und nach sammelte sich eine Schar von Jüngern um ihn, deren Leben von Gebet- und Schriftbetrachtung geprägt war.
Nach dem Tod des Hl. Gallus um 640 entstand später aus seiner Zelle durch den Hl. Otmar das Benediktinerkloster St. Gallen. Daraus entwickelte sich die Stadt St. Gallen. Dargestellt wird der Hl. Gallus als Mönch mit einem Stab des Abtes sowie einem Bären.
Die Kapelle wurde nach einem Brand 1904 neu aufgebaut. Um 1990 wurde sie von innen und außen renoviert und mit zwei Glocken (St. Gallus- und Marienglocke) versehen. So wie früher wird auch heute von Gläubigen der Hl. Gallus um Rat, Hilfe und Trost gebeten.
Der Festtag des Hl. Gallus ist am 16. Oktober.
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