Reiterleskapelle
Errichtet wurde die Kapelle vermutlich im Jahr 1714, wie eine Inschrift über dem Eingang vermuten lässt. Ihre Geschichte reicht jedoch weiter zurück und ist von Legenden, Volksfrömmigkeit und regionaler Identität geprägt. Der Patron Leonhard gilt als Schutzheiliger der Bauern und insbesondere der Pferde – ein Hinweis auf die einstige Bedeutung des Ortes für Landwirtschaft und Viehhaltung.
Die kleine Kapelle steht auf rund 642 Metern Höhe an einem markanten Geländesattel. Von hier öffnen sich weite Blicke in die umgebenden Täler bis hin zum Kalten Feld. Wenige Meter südlich verläuft die Kreisgrenze zwischen Ostalbkreis und Landkreis Göppingen.
Mehrfach wurde die Reiterleskapelle instand gesetzt, zuletzt umfassend renoviert, ohne ihren schlichten, authentischen Charakter zu verlieren. Die benachbarte Linde, deutlich älter als das Bauwerk selbst, ist als Naturdenkmal ausgewiesen und verstärkt die besondere Atmosphäre des Platzes.
Ob als Ziel einer Wanderung, Ort der stillen Einkehr oder als kulturhistorischer Zwischenstopp – die Reiterleskapelle verbindet Landschaft, Geschichte und Brauchtum auf eindrucksvolle Weise.
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