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Kunst im öffentlichen Raum, Singen (Hohentwiel)

"Singen" von Harald F. Müller

Die Buchstabeninstallation „Singen“ von Harald F. Müller aus dem Jahr 2000 prägt die Hauptstraße in Singen. Neonpink auf blauschwarzem Grund macht die Skulptur aus der Ferne sichtbar.

An der Nordwand des DRK-Gebäudes in Singen realisierte der Karlsruher Künstler Harald F. Müller im Frühjahr 2000 die monumentale Buchstabeninstallation „Singen“. Die ortsbezogene Arbeit entstand im Rahmen der Landesgartenschau und greift die urbanen Gegebenheiten der stark frequentierten Hauptstraße auf.

Die leuchtend neonpinken Buchstaben auf blauschwarzem Grund fallen Autofahrern und Fußgängern sofort ins Auge. Aus der Distanz wirkt die Installation wie eine plane Plakatwand, aus der Nähe entfaltet sich die plastische Wirkung der 50 cm vor der Wand montierten Lettern. Müllers Konzept verbindet Lesbarkeit, Abstraktion, Bewegung und Raum: Während Passanten vorbeigehen, verändert sich ihre Wahrnehmung und die Schrift wird zu einem wuchtigen, sinnlich erfahrbaren Objekt.

Die Skulptur kommentiert subtil den Charakter Singens als autogerechte Stadt und die Rolle von Kunst im öffentlichen Raum. Gleichzeitig bietet sie einen symbolischen Erfahrungsraum, der den Stadtraum neu interpretiert und zum bewussten Wahrnehmen der Umgebung einlädt. Müllers Installation ist ein prominentes Beispiel für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum in Singen und verbindet provokante Gestaltung mit lokaler Identität.

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