Rotkreuz-Landesmuseum Baden-Württemberg
Seinen Ursprung hat das Museum in der privaten Sammlung von Rolf Ellinger, der bereits als Kind Rotkreuz-Objekte zusammentrug. 1978 zeigte er seine Sammlung erstmals öffentlich. 1987 erhielt das Museum eigene Räume im DRK-Gemeinschaftshaus, 2013 wurde nach umfassender Erweiterung und Neugestaltung das heutige Landesmuseum eröffnet – pünktlich zum 150-jährigen Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes. Es war das erste Landesmuseum dieser Art in Deutschland.
Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: Ein Zeitoval ordnet die Geschichte des Roten Kreuzes in den weltgeschichtlichen Kontext ein, während der zweite Teil die Entwicklung in Baden-Württemberg beleuchtet. Lebensgroße Figurentafeln führen durch Themen wie Rettungsdienst, Bergwacht, Katastrophenschutz, Suchdienst, Jugendrotkreuz oder Sozialarbeit. Historische Räderfahrtragen, ein Citroën HY-Rettungswagen sowie ein umgebautes Notarzteinsatzfahrzeug vermitteln Technikgeschichte hautnah.
Hör-, Film- und PC-Stationen sowie ein Kino-Zelt laden zur aktiven Auseinandersetzung ein. Für Kinder sorgt eine Museumsrallye mit anschließendem Preis im Museumsshop für spielerische Entdeckung.
Das ehrenamtlich betriebene Fachmuseum zählt zu den größten Rotkreuz-Museen Deutschlands und bewahrt zugleich ein wachsendes Archiv mit Dokumenten und Exponaten zur Geschichte des DRK in Baden-Württemberg.
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