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Radtour

Westlicher Hegau: Burgruinen & intakte Natur Nr. 15

Radtour Nr. 15 durch den westlichen Hegau: Vulkanische Kegelberge, Burgruinen, mäandernde Flüsse und intakte Natur – abwechslungsreiche Strecke von Singen über Rielasingen, Gottmadingen, Randegg bis zurück nach Singen.

Die Radtour Nr. 15 „Westlicher Hegau: Burgruinen & intakte Natur“ entführt Radfahrer:innen in eine der faszinierendsten Landschaften Südwestdeutschlands. Auf rund 60 Kilometern führt die Route von Singen über Rielasingen-Worblingen, Gottmadingen, Randegg, Bietingen, Ebringen, Riedheim, Hofwiesen, Binningen, Weiterdingen, Mühlhausen, Ehingen, Schlatt und Hausen zurück nach Singen. Dabei wechseln sich idyllische Flusstäler, weite Felder und urwüchsige Wälder ab, während immer wieder panoramareiche Ausblicke auf die markanten Kegelberge des Hegaus warten.

Die Region westlich von Singen zeichnet sich durch bizarre, kuppige Vulkanformationen aus. Diese Kegelberge sind die Überreste erloschener Vulkane, deren Phonolith- oder Basaltkerne die einst von einem Gletscher bedeckte Landschaft überdauerten. Vor etwa 150.000 Jahren bedeckte ein dickes Eisfeld das Gebiet, räumte weiche Molasse und Tuffe ab, ließ aber die härteren Gesteinskörper zurück – so entstanden die charakteristischen Vulkaninseln des Hegaus, die heute über 400 bis 867 Meter über dem Meeresspiegel aufragen.

Unterwegs bieten Burgruinen, ehemalige Ritterburgen und historische Mauern spannende Abstecher, während das Tal der Biber und ein mäandernder Fluss Naturbegeisterten ungestörte Ruhe und Beobachtungsmöglichkeiten bieten. Radfahrer:innen erleben so eine perfekte Mischung aus Sport, Kultur und Landschaft, ideal für Tagesausflüge, Familien oder ambitionierte Tourenfahrer:innen. Die Route lässt sich flexibel gestalten und bietet zahlreiche Gelegenheiten für Pausen, kleine Wanderungen oder Einkehrmöglichkeiten in den charmanten Ortschaften entlang der Strecke.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Landesschaugelände folgen Sie den Wegweisern Richtung Stadtmitte. Am Flüsschen Aach biegen Sie rechts ab und folgen diesem, bis Sie auf die Schlachthausstraße (Brücke) treffen. Dort fahren Sie rechts. An der «Färbe» vorbei, folgen Sie dem Verlauf der Straße. Sie unterqueren die Eisenbahnbrücke, radeln nach links und an der Aach entlang bis zum Friedrich-Wöhler-Gymnasium. Dort überqueren Sie die beiden Flussarme der Aach und folgen eine längere Strecke dem kleinen Fluss, bis Sie wieder auf die gegenüberliegende Uferseite wechseln. Kurz vor Rielasingen geht es rechts weg.

Am Ortseingang kreuzen Sie die Straße und gelangen direkt in die gegenüberliegende Straße Am Rebberg. An ihrem Ende wiederum geht es links in die Römerstraße sowie im Tal nach rechts in die Hofenackerstraße. Wenig später passieren Sie die Grenze. Sie queren eine Kreuzung und fahren weiterhin geradeaus. Nach wenigen hundert Metern Schweiz gelangen Sie wieder auf deutsches Gebiet. Nach dem Ortseingang von Gottmadingen biegen Sie nach links in die Rielasinger Straße ein und folgen dieser. Am Vorfahrtachten-Schild an der Hauptdurchgangsstraße orientieren Sie sich links und beim Parkplatz geht es über eine kleine Holzbrücke zur Turnhalle. Sie radeln danach direkt links, passieren den Kindergarten und biegen wiederum links in die Straße Im Tal ab. Sie folgen dieser, am Bauhof vorbei, aus dem Ort hinaus. Der wenig später nur noch geschotterte Weg führt Sie über die Biber. Sie erreichen einen weiteren Teerweg und orientieren sich rechts. Nach Überquerung der nächsten Brücke geht es direkt wieder rechts. Bald stoßen Sie auf einen ungeteerten Weg, der Sie stets entlang der Biber führt. Sie gelangen so nach Randegg, biegen wenig später nach rechts auf die Kreisstraße Richtung Gottmadingen ein und radeln direkt nach dem Ortsschild wieder links, parallel zur Biber. Linker Hand haben Sie einen herrlichen Blick auf Schloß Randegg. Sie erreichen den Ortseingang von Bietingen, fahren die zweite Straße rechts, passieren das Restaurant Linde und halten sich stets geradeaus. Sie queren die B 34 und radeln geradewegs in die gegenüberliegende Straße. Dieser folgen Sie, fahren wenig später über eine Eisenbahnbrücke und orientieren sich dann an der Beschilderung Richtung Ebringen. Sie verlassen die Ortschaft wieder, kreuzen die K 6144 und erreichen schließlich Ebringen. Über die Thaynger Straße gelangen Sie zum Ortskern, radeln an der Verkehrsinsel mit Steinkreuz nach links in die Brunnenstraße und folgen dieser Straße wieder aus dem Ort heraus. Sie bleiben nun stets auf der Teerstraße und gelangen wenig später auf den Radweg, der Sie nach links, parallel zur Bundesstraße, nach Riedheim führt. Sie passieren den Friedhof und überqueren anschließend die B 314 an der Ampelanlage. Im Ort biegen Sie nach der Kirche links in die Hofwieser Straße ein. Über diese bald ansteigende Straße gelangen Sie nach Hofwiesen.

Dort geht es dann rechts nach Binningen. Sie passieren das Ortsschild und fahren am Stoppschild weiter geradeaus in die Schulstraße. Nach der Kirche halten Sie sich rechts, radeln den Berg hinauf und verlassen die Ortschaft wieder. An einem Strommasten mit Schwarzwaldbeschilderung vorbei, biegen Sie in einer Linkskurve nach rechts Richtung Weiterdingen ab. Die kleine Teerstraße führt Sie, vorbei am Seeweilerhof, am Fuße des Hohenstoffelns entlang. Sie erreichen Weiterdingen, fahren direkt am Ortsschild nach links und stoßen so wenig später auf die L 190, an der Sie sich nach rechts wenden. Sie radeln bis zur Kreuzung in der Ortsmitte. Kurz nach der abknickenden Vorfahrt halten Sie sich rechts und biegen in die Hilzinger Straße ein. Diese führt Sie geradewegs aus dem Ort hinaus. An der Kreuzung, biegen Sie links ab. Sie fahren oberhalb des Gehöftes Lochmühle vorbei und treffen bald wieder auf die L 190. Diese queren Sie und radeln geradeaus nach Duchtlingen hinein. Sie bleiben nun stets auf der Hegaustraße, über die Sie, unterhalb der Kirche vorbei, auch wieder den Ort verlassen. Stets der ansteigenden Teerstraße folgend, erreichen Sie bald den Mägdeberg. Oben auf der Höhe angelangt, geht es links zur sehenswerten Burgruine Mägdeberg.

Der 664 m ü. NN hohe, sagenumwobene Phonolithberg gilt als Kultstätte der Kelten für Muttergottheiten. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg findet 1240 statt. 1634 wurde die Burg Mägdeberg durch Widerholt niedergebrannt. Von 1650-53 baute Hans Jakob von Buchenberg die Mägdeburg erneut wieder auf. Die Nachbesitzer, die Grafen von Rost, verließen die Burg um 1699 und erbauten sich als Ersatz das Schloß zu Mühlhausen, das spätere Gasthaus Adler.

Nach der lohnenswerten Besichtigung führt Sie eine Teerstraße Richtung Mühlhausen wieder talwärts (Tipp: auf halber Höhe Abstecher zum Hohenkrähen möglich). Kurz vor der B 33 fahren Sie nach links auf einen Radweg, der Sie zu einer Unterführung bringt. Diese unterqueren Sie und radeln nach Mühlhausen hinein. An einer Kreuzung im Ort wenden Sie sich nach links in die Ehinger Straße. Sie fahren über die Eisenbahnrücke und ordnen sich nach dieser auf die Linksabbiegerspur ein, um so auf den Radweg Richtung Ehingen zu gelangen. Kurz vor Ehingen geht es rechts zur Eugen-Schädler-Halle. Sie halten sich eine Weile geradeaus und biegen dann hinter dem ersten Haus rechts ab. Sie radeln nun, vorbei am Naturschutzgebiet Ehinger Ried, auf der Teerstraße nach Mühlhausen. Am Ortsschild geht es dann links. Der Weg verläuft wenig später parallel zum Saubach. An der nächsten Kreuzung mit Steinkreuz fahren Sie weiterhin geradeaus Richtung Schlatt u. Krähen. Nach einer Geflügelfarm halten Sie sich dann links. In Schlatt u. Krähen radeln Sie bis zur Schlatter-Dorf-Straße, überqueren diese und verlassen den Ort wieder über die Brühlstraße. Sie orientieren sich Richtung Hausen a. d. Aach.

An der ersten Gabelung nach dem Ortsausgangsschild geht es erst rechts, dann geradeaus über die K 6124 auf einen schmalen geteerten Weg. Diesem folgen Sie nach links, unterqueren wenig später die Autobahn und erreichen so Hausen a. d. Aach. Im Ort wenden Sie sich am Vorfahrtachten-Schild rechts (K 6122) und fahren die nächste direkt wieder links. Die Straße führt Sie bergab geradewegs auf das Gasthaus «Zur Sonne» zu. Anschließend geht es erneut nach links Richtung Friedingen. Sie biegen bei der ersten Möglichkeit rechts ab, überqueren eine kleine Brücke und gelangen so auf einen kleinen Teerweg. Kurz vor der nächsten Brücke halten Sie sich erneut rechts und passieren so das Naturschutzgebiet Radolfzeller Aach. Bei der nächsten Brücke wechseln Sie die Uferseite und folgen weiterhin dem Flusslauf nach Singen. Sie unterqueren am Kunstwerk die B 33 und radeln weiterhin parallel der Aach. Kurz vor dem Aachbad überqueren Sie erneut den Fluß und fahren direkt wieder links, bis Sie auf die Schaffhauser Straße stoßen.

Wechseln Sie auf die gegenüberliegende Straßenseite und biegen in den zweiten, nach links versetzten, direkt an der Aach entlangführenden Weg ein und kommen so zum Ausgangspunkt Parkplatz Landesgartenschaugelände zurück.



Sehenswürdigkeiten:
- Randegger Schloß in Randegg, keine Beischtigung möglich
- Ottilienquelle nach Voranmeldung, nur für Gruppen,
- Burgruine Mägdeberg
- Burgruine Hohenkrähen
- Naturschutzgebiet Ehinger Ried
- Naturschutzgebiet Radolfzeller Aach
- Hohentwiel in Singen
- Aachbad in Singen
- Parkanlage des ehemaligen Landesgartenschaugeländes in Singen
- Hegau-Museum in Singen
- Rosenegg in Rielasingen
- Höhenfreibad in Gottmadingen
- Heiliggrab-Kapelle, zwischen Weiterdingen und Hilzingen
- Museum im Schloßpark Hilzingen mit Bauern- und Ortsmuseum
- Rathaus in Hilzingen
- Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hilzingen

Ausrüstung

  • wetterangepasste Kleidung
  • Getränke

Weitere Infos & Links

www.festungsruine-hohentwiel.de

de.wikipedia.org/wiki/Hegau

Offizieller Inhalt von Singen

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