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Ruine, Donzdorf

Burgruine Scharfenberg

Mittelalterliche Gipfelburg über Donzdorf mit eindrucksvollen Mauerresten, Buckelquadern aus Stauferzeit und herrlichem Blick. Burghof frei zugänglich, Teil der „Straße der Staufer“.
Hoch über Donzdorf liegt die Burgruine Scharfenberg auf einem bewaldeten Zeugenberg und prägt seit dem 12. Jahrhundert die Region. Erstmals als Sitz der staufischen Dienstmannen Otto und Friedrich von Scharphinberch erwähnt, gelangte die Anlage später an die Grafen von Rechberg. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Burg zu einem repräsentativen Schloss umgebaut, das bis zur Fertigstellung des Donzdorfer Schlosses 1568 als Residenz diente. Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg beschleunigten den Verfall; 1826 wurde die Anlage endgültig aufgegeben.

Zwischen 1978 und 1983 erfolgte eine umfassende Sanierung, die die heute sichtbaren Strukturen sicherte: Der Burghof, die Reste zweier Hauptgebäude, spätgotische Mauern, Fenster- und Erkernischen sowie ein Renaissanceportal. Besonders markant sind die Buckelquader an der östlichen Außenwand – seltene Zeugnisse aus der Stauferzeit. Ein Wohnturm wurde restauriert und privat genutzt, ist aber nicht zugänglich.

Der Zugang erfolgt über einen beschilderten Privatweg, der von Wanderern genutzt werden darf. Die spektakuläre Lage, die eindrucksvollen Baureste und die kulturhistorische Bedeutung machen Scharfenberg zu einem markanten Punkt der „Straße der Staufer“ und zu einem lohnenden Ziel für Geschichts- und Naturfans.

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