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Klassik Konzert

4. Sinfoniekonzert

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Zu den Öffnungszeiten
mit Werken von Mozart, Wagner, L. Boulanger

Wie Mozart es im Sommer 1788 vermochte, innerhalb nur weniger Wochen gleich drei meisterhafte Sinfonien zu komponieren, gilt seit jeher als Rätsel. An seiner melancholischen vorletzten Sinfonie in g-Moll rühmten schon Zeitgenossen die Verbindung von „höchster Erhabenheit" mit „größter Schönheit"; Robert Schumann spürte darin „griechisch schwebende Grazie".
Fünfzehn Jahre lang arbeitete Richard Wagner an seiner Faust-Ouvertüre, die den Titelhelden grüblerisch in seinem Studierzimmer vor Ohren führt. Bereits bei der Uraufführung 1855 erregte das Werk Aufsehen, steht aber bis heute im Schatten der Wagner'schen Musikdramen – zu Unrecht!
Eine Sensation war Lili Boulangers Kantate Faust et Hélène – nach der entsprechenden Schlüsselszene aus Goethes Faust II. Die 19-Jährige gewann damit 1913 als erste Frau den damals wichtigsten französischen Kompositionspreis Prix de Rome. Die Kritik lobte ihr „Gespür für Bühnenwirksamkeit“ und kein Geringerer als Claude Debussy bescheinigte ihrer Arbeit „äußerste Raffinesse“.

Öffnungszeiten

Sonntag
01.02.2026
11:00 - 12:30 Uhr
Montag
02.02.2026
19:30 - 21:30 Uhr

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